19 March 2026, 14:27

5.000 feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit einem riesigen Straßen-Iftar

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern vor einem sitzenden Publikum während einer Outdoor-Zeremonie, wobei einige Mützen und Kränze tragen und andere klatschen, sowie Gebäude, Bäume und Lichtmasten im Hintergrund zu sehen sind.

5.000 feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit einem riesigen Straßen-Iftar

Tausende versammelten sich gestern Abend in Köln-Mülheim, um das Ende des Ramadan mit einem großen gemeinsamen Mahl zu feiern. Die Veranstaltung, bekannt als Iftar, brachte Menschen aller Herkunft entlang der Keupstraße zusammen. Die Organisatoren beschrieben sie als eine eindrucksvolle Demonstration von Einheit und geteilter Tradition.

Das Fest markierte den letzten Iftar des islamischen Fastenmonats, an dem etwa 5.000 Teilnehmer einen 300 Meter langen Abschnitt der Straße säumten. Tische mit Speisen waren für jeden gedeckt – unabhängig von Glauben oder Kultur. Unter den Gästen befand sich auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, um das Mahl mit Familie und Freunden zu teilen.

Köln pflegt seit Langem die Tradition gemeinschaftlicher Iftar-Feiern als Mittel, um Brücken zwischen den Gemeinschaften zu schlagen. Die DITIB-Zentralmoschee veranstaltet beispielsweise seit Jahren ähnliche Events, zu denen Vertreter aus Kirchen, Konsulaten und der lokalen Politik kommen. Oft fallen diese Zusammenkünfte mit besonderen Anlässen zusammen, wie dem 20-jährigen Jubiläum des Rates der Religionen. Seit ihrer Eröffnung vor etwa einem Jahrzehnt hat die Moschee über 200.000 Besucher auf Führungen empfangen und so ihre Rolle als Ort der Begegnung gestärkt.

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Die diesjährige Straßenfeier auf der Keupstraße wurde von der Keupstraße-Community-Initiative organisiert und setzt eine Tradition fort, die religiöse Praxis mit öffentlichem Fest verbinden. Nach dem letzten Iftar bereiten sich Muslime nun auf Eid al-Fitr vor, ein dreitägiges Fest des Gebets, der Nächstenliebe und familiärer Zusammenkünfte.

Die Veranstaltung in Köln-Mülheim unterstrich das Engagement der Stadt für Vielfalt und interreligiösen Dialog. Mit Tausenden, die gemeinsam aßen und ins Gespräch kamen, festigte das Fest die Verbindungen zwischen den verschiedenen Gemeinschaften. Nun folgt das Eid al-Fitr-Fest, das den Geist der Verbundenheit weiterträgt.

Quelle