81-Jähriger Rheinberger erhält Bundesverdienstorden für jahrzehntelanges Ehrenamt
Wieslaw Jähn81-Jähriger Rheinberger erhält Bundesverdienstorden für jahrzehntelanges Ehrenamt
Reiner Lampe, ein 81-jähriger Rheinberger, ist mit dem Verdienstorden am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein lebenslanges Engagement in der Agentur für Arbeit ausgezeichnet worden. Die Ehrung überreichte Landrat Ingo Brohl am 28. November 2023 im Namen des Bundespräsidenten. Lampes Wirken umfasst lokale Politik, Bewahrung des kulturellen Erbes und ehrenamtliche Arbeit über sechs Jahrzehnte hinweg.
Sein Einsatz für Rheinberg begann früh: 1960 trat er dem TuS Rheinberg e.V. bei und spielte eine zentrale Rolle beim Bau des Vereinsheims – der Startschuss für sein langjähriges Engagement in örtlichen Organisationen.
Seine politische Laufbahn umfasste 30 Jahre im Rheinberger Stadtrat, wo er viele Jahre auch als Vorsitzender der CDU-Fraktion wirkte. Über die Politik hinaus wurde er 1986 Präsident der St. Anna Schützenbruderschaft Rheinberg-Annaberg 1948 e.V., ein Amt, das er bis heute innehat. 1998 setzte er einen bedeutenden Wandel durch, als er erstmals Frauen zum traditionellen Königsschießen zuließ. Sein Einsatz für die Bewahrung des kulturellen Erbes reichte bis zur Mitgründung des Vereins zum Schutz der St. Anna-Kapelle. Seit über 30 Jahren ist er zudem aktives Mitglied im Rheinberger Heimatverein und leitete acht Jahre lang den Pumpennachbarschaft Dröge Eerd-Verein. Bereits vor dieser jüngsten Auszeichnung war Lampe mit dem Ehrenring der Stadt Rheinberg und dem Band des Sebastianus-Ehrenkreuzes für sein Wirken geehrt worden.
Der Verdienstorden am Bande reiht sich ein in die lange Liste der Auszeichnungen für Reiner Lampe. Seine jahrzehntelange Arbeit hat das gesellschaftliche Leben in Rheinberg geprägt – von Vereinen bis zu kommunalen Entscheidungen. Die Auszeichnung würdigt sowohl sein persönliches Engagement als auch die nachhaltige Wirkung seines Schaffens.
