Aachen bleibt junge Hochburg mit Rekordzahlen bei Studierenden und Ingenieuren
Ariane RosenowAachen bleibt junge Hochburg mit Rekordzahlen bei Studierenden und Ingenieuren
Aachen festigt weiterhin seinen Ruf als eine der führenden Universitätsstädte Deutschlands. Aktuelle Zahlen belegen das stetige Wachstum der Studierendenschaft und die besonderen demografischen Entwicklungen der Stadt. Fast ein Viertel der Einwohner gehört der Altersgruppe zwischen 20 und 29 Jahren an – ein prägendes Merkmal für das Stadtbild.
Im Wintersemester 2022 waren in Aachen 60.315 Studierende immatrikuliert, womit die Stadt bundesweit den neunten Platz nach Gesamtzahl der Studierenden belegte. Dies entspricht einem kontinuierlichen Anstieg gegenüber den 54.589 Studierenden, die noch 2015 verzeichnet wurden. Besonders attraktiv zeigt sich Aachen für junge Erwachsene auch in den Wanderungsbewegungen: Zwischen 2014 und 2024 lag die durchschnittliche Nettozuwanderung in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen bei 472 Personen pro Jahr. Bei allen anderen Altersgruppen betrug der Wert mit 647 leicht darüber.
Die Ingenieurwissenschaften bleiben in Aachen das dominierende Fachgebiet – 63,23 Prozent der Studierenden sind in diesem Bereich eingeschrieben. Nur Berlin verzeichnet noch mehr Studierende in ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Eine weitere auffällige Statistik betrifft das Geschlechterverhältnis: 13,8 Prozent der Gesamtbevölkerung Aachens sind Männer zwischen 20 und 29 Jahren – der höchste Anteil in ganz Deutschland.
Die Kombination aus einer großen Studierendenschaft und einer hohen Konzentration junger Erwachsener unterstreicht Aachens Position als eine der wichtigsten Universitätsstädte des Landes. Der stetige Zuwachs an Studierenden und der starke Fokus auf die Ingenieurwissenschaften spiegeln die akademischen und demografischen Stärken der Stadt wider. Diese Entwicklungen machen Aachen zu einem zentralen Standort für Bildung und Jugendmigration in Deutschland.






