Alex Bex gewinnt mit Cowboy-Porträts den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards
Ariane RosenowAlex Bex gewinnt mit Cowboy-Porträts den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat für sein langfristiges Dokumentarprojekt "Erinnerungen an Staub" Anerkennung erhalten. Die Serie, die er mit einer Nikon-Filmkamera aufnahm, belegte den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards 2025. Eines der Bilder – ein eindrucksvolles Porträt eines rothaarigen Jungen – wurde in diesem Jahr sogar zum zentralen Motiv der Werbekampagne des Wettbewerbs.
Bex, ein Künstler mit französischen und amerikanischen Wurzeln, arbeitet seit acht Jahren professionell als Fotograf. Seine Karriere begann im Pressebereich, wo er zunächst Musiker porträtierte, bevor er sich der Kunst- und Dokumentarfotografie zuwandte. Für "Erinnerungen an Staub" verbrachte er 2023 mehrere Monate in der Nähe von Amarillo, Texas, wo er sich in das Leben der dortigen Cowboys vertiefte. Durch die Teilnahme an Viehtrieben, gemeinsame Lagerfeuer und die Vermittlung durch lokale Rancher gewann er ihr Vertrauen und hielt ihre Welt in intimen Aufnahmen fest.
Branchenkenner wie Niall Hampton, Chefredakteur des "Digital Camera Magazine", würdigten den Erfolg des Projekts. Obwohl Bex sich inzwischen neuen Vorhaben widmet, bleibt "Erinnerungen an Staub" ein fortlaufendes Unterfangen – ein Beweis für sein Engagement für langfristiges Storytelling.
Die Sony World Photography Awards hoben Bex' Fähigkeit hervor, sich in abgelegene Gemeinschaften einzufügen und deren Wesen einzufangen. Sein filmbasierter Ansatz und seine Hingabe an die Cowboy-Kultur von Texas verleihen dem Projekt eine besondere Note. Mit dieser Auszeichnung erreicht seine dokumentarische Arbeit nun ein noch breiteres Publikum.






