Alkohol am E-Scooter: Zwei Verletzte nach Unfällen im Kreis Lippe
Zwei E-Scooter-Fahrer im Kreis Lippe bei Unfällen unter Alkoholeinfluss verletzt
Am Montag, dem 1. September 2025, verunglückten zwei E-Scooter-Fahrer im Kreis Lippe bei separaten Unfällen und zogen sich Verletzungen zu. In beiden Fällen stand Alkohol im Spiel, doch die Fahrer verweigerten jeweils einen Alkoholtest. Die Polizei wies darauf hin, dass E-Scooter rechtlich als Kraftfahrzeuge gelten.
In Lemgo stürzte ein 68-jähriger Fahrer um 16:30 Uhr und erlitt leichte Verletzungen. Die Beamten stellten fest, dass der Scooter keine gültige Versicherungsplakette hatte. Der offensichtlich alkoholisierte Fahrer lehnte einen Test ab.
Am selben Abend kam es in Detmold um 21:45 Uhr zu einem weiteren Unfall: Ein 50-jähriger Fahrer stürzte und wurde schwer verletzt. Der Scooter war mit einer Mitfahrerin besetzt – was nach Gesetz verboten ist. Auch dieser Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und verweigerte die Testung.
Laut Verkehrsvorschriften müssen E-Scooter mit einer jährlichen Versicherungsplakette ausgestattet sein. Sie dürfen weder auf Gehwegen noch in Fußgängerzonen gefahren werden, und es ist nur eine Person pro Fahrzeug erlaubt. Für die Alkoholgrenzen gelten strenge Regeln: 0,0 Promille für Fahrer unter 21 Jahren oder in der Probezeit.
Beiden Fahrern drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen der verweigerten Alkoholtests und Verstößen gegen die E-Scooter-Regeln. Die Polizei betont, dass für E-Scooter dieselben Alkoholvorschriften wie für Autos gelten. Es können Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar strafrechtliche Folgen drohen.
