Andreas Coenen verabschiedet sich nach 22 Jahren als Viersener Landrat in die Berge
Uta PatbergAndreas Coenen verabschiedet sich nach 22 Jahren als Viersener Landrat in die Berge
Andreas Coenen scheidet nach fast zwei Jahrzehnten im kommunalen Dienst als Landrat des Kreises Viersen aus. Seine Amtszeit endet damit nach einer Karriere, die 2002 als persönlicher Referent begann und ihn schließlich an die Spitze der Kreisverwaltung führte. Vor seiner letzten Kreistagssitzung übergab er in einer offiziellen Zeremonie das Amt an seinen Nachfolger, Bennet Gielen.
Coenen trat im März 2002 in die Verwaltung des Kreises Viersen ein, zunächst als persönlicher Mitarbeiter. Im Laufe der Jahre übernahm er zunehmend Verantwortung, stieg zum Personalchef und Kreisdirektor auf. 2015 wurde er schließlich zum Landrat ernannt – ein Amt, das er neun Jahre innehatte, bevor er 2020 in einer Wiederwahl bestätigt wurde.
Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Modernisierung des Kreises mit nachhaltigen Konzepten ein. Zu seinen Schwerpunkten zählten umweltbewusstes Bauen, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen sowie die Entwicklung des Gewerbeparks Elmpt. Diese Themen stand auch im Mittelpunkt einer kürzlichen Podiumsdiskussion, in der er seine Erfahrungen mit langfristiger Planung teilte.
Bei seiner Verabschiedung verglich Kreisdirektor Ingo Schabrich Coenens Laufbahn mit einer Bergbesteigung – ein stetiger Aufstieg durch die kommunale Verwaltung. Auch Regierungspräsident Thomas Schürmann würdigte seine Verdienste und betonte die nachhaltige Wirkung seiner Arbeit. Coenen selbst blickte mit Zufriedenheit, Dankbarkeit und Stolz auf seine Amtszeit zurück.
Nun zieht es ihn in die Chiemgauer Region Bayerns, wo er sich vermehrt seinem langjährigen Hobby, dem Bergsteigen, widmen möchte. Der Übergang wurde mit einer letzten Kreistagssitzung besiegelt, in der er die Amtsgeschäfte offiziell an Gielen übergab.
Coenen hinterlässt einen Kreis, der durch seine Vision von Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit geprägt wurde. Sein Nachfolger übernimmt eine Region, die unter seiner Führung deutliche Fortschritte erlebt hat. Für Coenen selbst beginnt nun ein neues Kapitel in Bayern – ganz im Zeichen seiner Leidenschaft für die Berge.






