Axel Prahls neues Buch: Ein Blick hinter die Kulissen von „Tatort“ und KI
Ariane RosenowEr Verrät die Bohnen aus der 'Tatort'-Nähkästchen - Axel Prahls neues Buch: Ein Blick hinter die Kulissen von „Tatort“ und KI
Axel Prahl, der 65-jährige Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Frank Thiel im "Tatort" bekannt wurde, hat sein neuestes Projekt vorgestellt: ein Buch mit dem Titel "Was man liebt, braucht Zeit"*. Die Sammlung aus Essays, Interviews und persönlichen Reflexionen wurde auf der 66. Münchner Bücherschau präsentiert. Bei der Buchvorstellung gab Prahl mit leichter Hand Einblicke in seine Karriere und die Zukunft des Schauspielberufs im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.
Auf der Buchmesse sprach Prahl über sein neues Werk, das persönliche Geschichten mit Gesprächen mit Autor:innen wie Juli Zeh, Frank Schätzing und Charlotte Link verbindet. Das Buch enthält zudem Interviews mit Musiker:innen wie Campino von den Toten Hosen, dem Koch Ingo Boss sowie den Schauspielern Volker Lechtenbrink und Hannes Jaenicke. Offen berichtete er davon, wie er sein künstlerisches Schaffen mit dem Privatleben in Einklang bringt, und gewährt den Leser:innen damit einen Blick hinter die Kulissen.
Mit Humor ging Prahl auch auf seine langjährige "Tatort"-Figur ein. Scherzhaft meinte er, wenn er das Erfolgsgeheimnis von Frank Thiel kenne, würde er es patentieren lassen und verkaufen. Zudem verriet er Details zur kommenden Folge "Die Erfindung des Rades" und deutete spielerische Handlungsstränge an – darunter die Cannabis-Vorliebe seines Serienvaters, ein Augenzwinkern in Richtung der jüngsten Legalisierung in Deutschland. Trotz seines Ruhms bleibt Prahl bodenständig. Er beschrieb, wie er Gastschauspieler:innen am Set entspannt und für eine lockere Atmosphäre sorgt. Mit Blick auf die Zukunft sieht er im Live-Theater eine Chance, während KI die Filmproduktion verändert – die Bühne könnte so wieder an Bedeutung gewinnen.
"Was man liebt, braucht Zeit" ist ab sofort erhältlich und bietet Fans eine Mischung aus Prahls Witz und Weisheit. Seine Gedanken zu Schauspielkunst, künstlicher Intelligenz und "Tatort" spiegeln sowohl seine Erfahrung als auch seine Fähigkeit wider, der Branche mit Humor zu begegnen. Mit dem Buch und seiner fortlaufenden Arbeit im Fernsehen bleibt er fest im öffentlichen Blick.
