21 December 2025, 18:58

Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

Ein Plakat, das eine Brücke mit einer Truss-Struktur zeigt, die von Pflanzen, Häusern und Hügeln umgeben ist.

Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

Batteriezellenproduktion – 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

170 Millionen Euro fließen in die Batteriezellenproduktion und Transformationsvorhaben in ehemaligen Kohlerevieren – gefördert durch das Bundesprogramm STARK.

Berlin, 20. Dezember 2025

Die Bundesregierung investiert rund 170 Millionen Euro in die Batteriezellenproduktion und die Entwicklung von Transformationstechnologien in ehemaligen Kohleregionen. Ziel der Förderung ist es, neue Industriearbeitsplätze zu schaffen und die klimaneutrale Produktion in mehreren Schlüsselbranchen voranzutreiben.

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Projekte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen erhalten Unterstützung, wobei Unternehmen wie AMG Lithium und Altech Batteries maßgebliche Vorhaben in den Bereichen Lithiumgewinnung und Energiespeichersysteme vorantreiben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt etwa 170 Millionen Euro bereit, um das industrielle Wachstum in Regionen zu stärken, die einst vom Kohleabbau abhängig waren. Durch diese Investition sollen insgesamt öffentliche und private Ausgaben in Höhe von rund 600 Millionen Euro mobilisiert werden. Direkt entstehen voraussichtlich 600 neue, nachhaltige Arbeitsplätze, während in den zugehörigen Wertschöpfungsketten bis zu 3.000 weitere Stellen geschaffen werden.

In Sachsen-Anhalt baut AMG Lithium im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen eine Produktionsanlage für batterietaugliche Lithiumsalze auf. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bezeichnete das Projekt als „entscheidenden Schritt für den Strukturwandel in der Region“. Gleichzeitig errichtet die Altech Batteries GmbH im Lausitzer Revier ein Werk für stationäre Energiespeichersysteme auf Basis von Natriumchlorid – und zwar im Industriepark Schwarze Pumpe in Spreetal. In Nordrhein-Westfalen entsteht durch Cylib am Chemiepark Dormagen im Rheinischen Revier eine Batterierecyclinganlage. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte, wie wichtig es sei, Investitionen in Transformationstechnologien zu fördern – „insbesondere im Rheinischen und im Ruhrgebiet“. Auch die Region Wilhelmshaven-Friesland in Niedersachsen profitiert: Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hob hervor, dass die STARK-Richtlinie eine zentrale Rolle bei der Förderung klimaneutraler Produktion und der Schaffung von Arbeitsplätzen spiele.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (parteilos) unterstrich, dass sich ehemalige Kohlestandorte zu „Zukunftsindustriestandorten“ entwickelten. Die Förderung stehe im Einklang mit den übergeordneten Zielen, diese Regionen zu modernisieren und die Abhängigkeit von traditionellen Energieträgern zu verringern.

Die 170 Millionen Euro fließen in verschiedene Projekte – von der Lithiumproduktion über das Batterierecycling bis hin zu Energiespeicherlösungen. Neue Fabriken und Produktionsstätten entstehen in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Initiative soll tausende Arbeitsplätze schaffen und den Wandel hin zu einer nachhaltigen Industrie in Deutschlands ehemaligen Kohleregionen beschleunigen.