22 February 2026, 14:42

Bergisch Gladbach kämpft mit 600 Unterschriften gegen die AfD

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift 'Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus' vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast im Hintergrund, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Bergisch Gladbach kämpft mit 600 Unterschriften gegen die AfD

Lokale Kampagne für AfD-Verbot in Bergisch Gladbach sammelt fast 600 Unterschriften

In Bergisch Gladbach hat eine lokale Initiative für ein Verbot der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) in den vergangenen zwei Wochen fast 600 Unterschriften gesammelt. Der Vorstoß erfolgt vor der für den 20. Februar in Overath geplanten Veranstaltung der Partei unter dem Titel "Populistischer Aschermittwoch". Parallel dazu findet am selben Tag eine Gegenkundgebung gegen Rechtsextremismus statt, organisiert von einem Bündnis demokratischer Akteur:innen.

Die Unterschriftenaktion ist Teil einer breiteren Bewegung, die die Aktivitäten der AfD einschränken will. Die Petitionsbögen liegen jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach aus. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem vom örtlichen Ableger der "Omas gegen Rechts" sowie von "Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt", deren Vorsitzender Roland Vossebrecker die Notwendigkeit eines sichtbaren demokratischen Widerstands betont.

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Die Gegenkundgebung beginnt um 17 Uhr auf dem Bahnhofsplatz in Overath und wird vom "Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg" angeführt. Ziel ist es, ausgrenzende und undemokratische Ideologien entgegenzutreten. Ähnliche Initiativen gibt es bundesweit – so zirkulieren derzeit Unterschriftenlisten in Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zur Kampagne sind unter www.gl-devi.de, in den sozialen Medien des Bündnisses (@gl.de.vi) sowie auf den Plattformen nrw-appell-afd-verbot.de und weact.campact.de/p/nrwappell abrufbar.

Die Aktion in Bergisch Gladbach steht für eine wachsende regionale Mobilisierung gegen die AfD. Da weiterhin Unterschriften gesammelt werden und eine Protestkundgebung geplant ist, rufen die Organisator:innen zu anhaltendem bürgerlichem Engagement auf. Der Erfolg dieser Bemühungen hängt maßgeblich von der weiteren Beteiligung der Bevölkerung und der allgemeinen politischen Entwicklung ab.