Bergisches Handwerk setzt beim Neujahrsempfang auf Einheit und europäische Zusammenarbeit
Uta PatbergBergisches Handwerk setzt beim Neujahrsempfang auf Einheit und europäische Zusammenarbeit
Rund 90 Gäste aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Handel kamen zur Neujahrsempfang des Bergischen Handwerks zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Aufbau von Netzwerken, der Austausch von Ideen und die Stärkung der Zusammenarbeit. Sowohl Obermeister Willi Reitz als auch Hauptgeschäftsführer Marcus Otto richteten in ihren Ansprachen Worte an die Anwesenden, in denen sie Einheit und Fortschritt betonten.
Willi Reitz eröffnete seine Rede mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke: "Man muss den Wandel leben, den man anstrebt." Er fragte die Versammelten, wie schnell sie ihre Ziele tatsächlich in die Tat umsetzten. In seinen Ausführungen unterstrich er zudem die Dringlichkeit eines geeinten Europas und bezeichnete Konrad Adenauers Vision angesichts der sich verschiebenden globalen Machtverhältnisse als wichtiger denn je. Reitz kritisierte, dass Deutschland und Europa trotz der Fortschritte seit 1949 in Sachen Einheit noch nicht genug erreicht hätten.
Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, nutzte die Gelegenheit, um sich bei den ausscheidenden Funktionsträgern für ihr Engagement und ihre Teamarbeit zu bedanken. Besonders gewürdigt wurden Andreas Hupke und Andreas Mucke, deren Amtszeiten endet waren. Anschließend begrüßte Otto die neuen Amtsträger, darunter Klaus Grootens, Arne von Boetticher, mehrere Bürgermeister sowie Andreas Hollstein, und zeigte sich optimistisch für die künftige Zusammenarbeit. Der Empfang stand unter dem Motto, den Dialog zu fördern und neue Ideen zu entwickeln. Gäste aus verschiedenen Bereichen tauschten sich aus, um die Partnerschaften zwischen Handwerk, Wirtschaft und Politik zu vertiefen.
Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit eines starken, geschlossenen Europas und einer praktischen Zusammenarbeit zwischen den Branchen. Während die neuen Amtsträger ihre Aufgaben übernehmen, wurden die ausscheidenden Mitglieder für ihre Verdienste gewürdigt. Der Verband bleibt darauf fokussiert, im kommenden Jahr aus dem Dialog Taten folgen zu lassen.
