Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Firma und Seniorin verlieren tausende Euro
Edeltrud WagnerBetrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Firma und Seniorin verlieren tausende Euro
Betrugsmaschen in Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin um hohe Summen geprellt
Ein Unternehmen in Meinerzhagen ist auf einen E-Mail-Betrug hereingefallen und hat dadurch Geld verloren, nachdem gefälschte Bankdaten übermittelt wurden. Unabhängig davon wurde auch eine 76-jährige Frau aus demselben Ort Opfer von Betrügern, die ihre Konten leerten. Beide Fälle zeigen, wie stark die Gefahr von Finanzbetrug in der Region zunimmt.
Das Unternehmen erhielt eine E-Mail, die scheinbar von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner stammte. Darin hieß es, die Bankverbindung habe sich geändert – mit nur geringfügigen Abweichungen in den Kontodaten. Da die Nachricht authentisch wirkte, aktualisierte die Firma ihre Unterlagen und überwies Zahlungen auf das betrügerische Konto.
In einem weiteren Vorfall erhielt die ältere Dame einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiterin ausgab. Sie wurde überredet, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Während des Gesprächs lockte man ihr zudem persönliche Finanzdaten heraus und wies sie an, mit niemandem über den Anruf zu sprechen.
Am nächsten Tag stellte sie mehrere unbefugte Großabbuchungen von ihren Konten fest. Sie erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die schnell handelte, die Konten sperrte und weitere Verluste begrenzen konnte.
Die Behörden raten dringend davon ab, Dritten Fernzugriff auf Geräte zu gestatten oder PINs und TAN-Nummern telefonisch preiszugeben. Unternehmen sollten unerwartete Anfragen zur Änderung von Bankdaten stets genau prüfen. Die Ermittler betonen, dass seriöse Banken niemals auf diese Weise nach solchen Informationen fragen.
