06 June 2026, 16:14

Blockchain revolutioniert Wasserstoff-Lieferketten mit neuem Transparenz-Tool

"Blockchain macht Daten zum Thema Wasserstoff transparent und unveränderlich"

Blockchain revolutioniert Wasserstoff-Lieferketten mit neuem Transparenz-Tool

Ein neues digitales Werkzeug namens H2-Trust soll die Wasserstoff-Lieferketten mithilfe der Blockchain-Technologie vereinfachen. Das System fungiert als eine Art „digitaler Fingerabdruck“ für Wasserstoff und verfolgt seinen Weg von der Produktion bis zum Endverbraucher. Entwickelt, um strenge Vorschriften zu erfüllen, zielt es darauf ab, Transparenz und Effizienz in einem zunehmend komplexen Markt zu schaffen.

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H2-Trust speichert zentrale Daten – etwa zu Produktionsparametern und Wasserstoff-Eigenschaften – in einem dezentralen Netzwerk. Dadurch bleiben die Informationen manipulationssicher, nachverfolgbar und vollständig transparent. Das System nutzt die Blockchain, um Daten in jeder Phase zu erfassen: von der Energieerzeugung bis zum Endkunden.

Das Tool bietet drei Methoden zur Datenerfassung an und passt sich so unterschiedlichen Anlagenkonfigurationen und Sensorfähigkeiten an. Diese Flexibilität hilft Herstellern, vielfältige technische Anforderungen zu erfüllen, ohne die Einhaltung von Vorschriften zu verkomplizieren. Die Automatisierung der Dokumentation für grüner Wasserstoff – etwa nach den RED-Standards – war bisher aufgrund der unterschiedlichen Produktionsverfahren eine Herausforderung. Genau hier setzt H2-Trust an.

Als Open-Source-Lösung konzipiert, vermeidet H2-Trust Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern und bietet einen einheitlichen Rahmen für die Wasserstoffbranche. Ab Mitte 2026 beginnen die Prototypen-Tests mit zwei Industriepartnern. Die ersten Anwender wurden aufgrund ihrer robusten Infrastruktur und ihres Engagements für nachhaltige Energien ausgewählt.

Das Projekt positioniert sich als neutrale, wissenschaftlich fundierte Alternative für den Markt der kommenden Jahre. Sein Ziel ist es, behördliche Prüfungen zu beschleunigen und den manuellen Dokumentationsaufwand für Unternehmen zu reduzieren.

Die ersten H2-Trust-Prototypen werden bis Mitte 2026 mit ausgewählten Partnern getestet. Bei Erfolg könnte das System zum Standard für die Rückverfolgung von Wasserstoff-Lieferketten werden. Durch die Automatisierung von Compliance-Prozessen und die Steigerung der Transparenz könnte es der Branche helfen, wachsende regulatorische Anforderungen effizienter zu erfüllen.

Quelle