06 March 2026, 02:15

Bochums Polizei blickt mit szenischer Lesung auf NS-Vergangenheit zurück

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, wobei ein Mann in der Mitte ein Papier hält, flankiert von Säulen, mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Bochums Polizei blickt mit szenischer Lesung auf NS-Vergangenheit zurück

Dramatische Lesung in der Bochumer Polizeidirektion am Freitag, 13. März 2026

Am Freitag, dem 13. März 2026, findet in der Polizeidirektion Bochum eine szenische Lesung statt, die sich mit der Rolle der Polizei in Bochum, Herne und Witten während der NS-Zeit auseinandersetzt. Anhand persönlicher Berichte von Tätern, Opfern, Zuschauer:innen und ihren Angehörigen soll der Abend einen Raum für Reflexion und Erinnerung an dieses schwierige Kapitel der Geschichte schaffen.

Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im großen Konferenzsaal der Polizeidirektion (Uhlandstraße 35, Gebäude 1). Während der einmalig stattfindenden Lesung sind Foto- und Videoaufnahmen nicht gestattet.

Im Mittelpunkt steht das Leben und Sterben unter dem Nationalsozialismus – insbesondere die Beteiligung der örtlichen Polizeikräfte. Medienvertreter:innen sind willkommen, müssen sich jedoch bis zum 9. März per E-Mail unter [email protected] anmelden. Für Rückfragen steht Marina Sablic von der Pressestelle der Bochumer Polizei unter der Telefonnummer 49 234 909-1026 oder der genannten E-Mail-Adresse zur Verfügung.

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Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website der Bochumer Polizei unter https://bochum.polizei.nrw/

Die Lesung bietet eine strukturierte Möglichkeit, sich mit den historischen Ereignissen auseinanderzusetzen, die mit dem Handeln der Polizei in der NS-Zeit verbunden sind. Durch die Vielfalt der Perspektiven soll das Verständnis für diese Phase der Regionalgeschichte vertieft werden. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich.

Quelle