05 June 2026, 16:02

Borussia Dortmund trennt sich nach Missbrauchsvorwürfen von Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Borussia Dortmund trennt sich nach Missbrauchsvorwürfen von Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund reagiert auf Vorwürfe sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter

Borussia Dortmund hat auf Vorwürfe sexuellen Missbrauchs durch einen früheren Angestellten reagiert. Die Vorfälle, die mehr als 20 Jahre zurückliegen, waren zunächst von der „Bild am Sonntag“ berichtet worden, ohne dass der Beschuldigte namentlich genannt wurde. Der Verein bestätigte, bereits in der Vergangenheit sowie erneut 2023 – nach einem neuen Bericht – Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Angelegenheit aufzuarbeiten.

Die Vorwürfe waren erstmals 2010 von einem ehemaligen Jugendspieler erhoben worden, der zum damaligen Zeitpunkt bereits volljährig war. Dortmund betonte, die Anschuldigungen ernst genommen und damals eine Aufklärung angestrebt zu haben. Der beschuldigte Mitarbeiter wies die Vorwürfe stets zurück, und es kam zu keiner Strafanzeige.

2023 erreichte den Verein eine weitere Beschwerde gegen dieselbe Person. In der Folge beendete Dortmund das noch bestehende Arbeitsverhältnis mit dem ehemaligen Mitarbeiter und sorgte für dessen Ausscheiden aus dem Club. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe weiterhin.

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Der Verein verwies zudem auf sein seit 2019 bestehendes Schutzkonzept, das externe und anonyme Meldestellen zur Verhinderung sexualisierter Gewalt umfasst. Dieses System wurde entwickelt, um Betroffenen von Fehlverhalten Unterstützung und Transparenz zu bieten.

Die Vorfälle datieren aus einer Zeit vor über zwei Jahrzehnten, ohne dass es zu formalen juristischen Schritten kam. Seither hat Dortmund seine Präventivmaßnahmen verstärkt, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Die Reaktion des Vereins umfasste die Trennung vom Beschuldigten sowie die Verbesserung der Meldeverfahren für zukünftige Fälle.

Quelle