Borussia Mönchengladbach reformiert Führungsetage mit Neuberufung und Abschied
Wieslaw JähnBorussia Mönchengladbach reformiert Führungsetage mit Neuberufung und Abschied
Borussia Mönchengladbach hat seine Führungsriege umstrukturiert – mit einer Neuberufung und einem bedeutenden Abschied. Christoph Menke-Salz, bisher als Digitalchef des Vereins tätig, übernimmt nun eine erweiterte Rolle als Direktor für Lizenzen und Verwaltung. Die Änderungen sind Teil einer umfassenderen Umstrukturierung in der Vereinsführung.
Menke-Salz hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren die digitale Transformation von Borussia Mönchengladbach vorangetrieben. Seine Arbeit bei der Modernisierung der Vereinsinfrastruktur fand Anerkennung beim Sportdirektor Rouven Schröder, der seine Beiträge als entscheidend bezeichnete. In seiner neuen Position wird Menke-Salz nun für die Lizenzierung zuständig sein, interne Prozesse optimieren und die langfristige Strategie des Clubs mitgestalten.
Mit seiner Beförderung unterstehen Schröder nun drei Direktoren: Mirko Sandmöller, André Hechelmann und Menke-Salz selbst. Der ehemalige Scouting-Direktor Steffen Korell bleibt dem Verein hingegen als strategischer Berater erhalten und steht bei Bedarf unterstützend zur Seite.
Zudem bestätigte der Club den Abschied von David Zibung. Der bisherige Koordinator für Sportlizenzen lehnte eine Beförderung ab und begründete dies mit einer fehlenden Übereinstimmung mit seinen Karrierezielen. Sein Ausscheiden, das zum 30. Juni wirksam wird, wurde als einvernehmliche Entscheidung dargestellt.
Menke-Salzs Wechsel stärkt die administrativen und lizenzrechtlichen Abläufe des Vereins und baut auf seiner digitalen Expertise auf. Während Zibung den Club verlässt und Korell in einer Beraterfunktion bleibt, erhält die Führungsetage von Mönchengladbach eine leicht veränderte Struktur. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Vereinsorganisation für künftige Herausforderungen zu schärfen.
