Brandanschlag am Viersener Hauptbahnhof legt gesamten Zugverkehr lahm
Uta PatbergBrandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag am Viersener Hauptbahnhof legt gesamten Zugverkehr lahm
Brandstiftungsverdacht: Kabelbrand bei Hauptbahnhof Viersen legt Zugverkehr am Niederrhein lahm
Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Kabelkanal in der Nähe des Hauptbahnhofs Viersen hat zu massiven Behinderungen im Schienenverkehr der Region Niederrhein geführt. Das Feuer, bei dem es sich vermutlich um vorsätzliche Brandstiftung handelt, wurde am Sonntagabend entdeckt. Die Ermittler suchen nun nach Hinweisen auf die Täter.
Die Flammen brach in einem Kabelschacht unweit des Hauptbahnhofs Viersen aus, woraufhin Zugbetreiber zahlreiche Regional- und Güterverkehrsverbindungen einstellen oder umleiten mussten. Züge enden derzeit vorzeitig, werden über alternative Strecken geführt oder zwischen Viersen und Krefeld durch Busse ersetzt. Reisende müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen, während der Schaden begutachtet wird.
Die Kreispolizeibehörde Viersen hat über ihr Kommissariat 11 (Kriminalpolizei) die Ermittlungen übernommen. Laut Polizeiberichten aus Viersen-Dülken wird der Vorfall als Brandstiftungsverdacht behandelt. Bisher gibt es jedoch keine Verdächtigen, und das Motiv ist unklar. Wann der Bahnverkehr wieder regulär aufgenommen werden kann, steht noch nicht fest. Die Störungen betreffen weiterhin sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr in der gesamten Region.
Die Auswirkungen des Feuers auf den Zugbetrieb halten an, eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Sabotage oder eine andere Form vorsätzlicher Beschädigung handelt. Bis die Reparaturen abgeschlossen sind, müssen Pendler und Logistikunternehmen mit anhaltenden Einschränkungen leben.
