Bürger diskutieren Zukunft der Regiotram zwischen Aachen und dem Umland
Uta PatbergBürger diskutieren Zukunft der Regiotram zwischen Aachen und dem Umland
Große Bürgerveranstaltung diskutiert die Zukunft der Regiotram – ein geplantes Straßenbahnnetz zwischen Aachen und dem Umland
Am 2. Dezember 2025 findet ein „Info-Markt“ statt, bei dem Anwohnerinnen und Anwohner sich über das Projekt informieren und Fragen stellen können. Vertreter aus Politik und Fachleute werden vor Ort erläutern, wie das System den Verkehr entlasten sowie Lärm- und Schadstoffemissionen in der Region verringern könnte.
Das Regiotram-Projekt sieht eine Verbindung zwischen dem Aachener Hauptbahnhof und Baesweiler vor, mit Haltestellen in Würselen und Alsdorf. Eine Machbarkeitsstudie hat bereits bestätigt, dass das Vorhaben sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch praktisch umsetzbar ist. Die vorläufige Planung läuft bereits – Bund und Land fördern die nächste Phase mit rund 5,5 Millionen Euro.
Programmhöhepunkt am 2. Dezember 2025 Von 18:00 bis 21:00 Uhr führt im Depot an der Talstraße 2 ein Expertengremium durch die Veranstaltung. Unter dem Titel „Zukunft der Regiotram – Chancen, Herausforderungen, Perspektiven“ halten Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, Dr. Tim Grüttemeier sowie Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), Fachvorträge. Besucher können sich an Infoständen beraten lassen, mit Fachleuten ins Gespräch kommen und in einem offenen Dialog mit Planern und Beigeordneten mitdiskutieren.
Bei erfolgreicher Umsetzung könnte die Regiotram in 10 bis 15 Jahren den Betrieb aufnehmen. Das Netz soll Staus reduzieren, die Lärmbelastung senken und die Luftqualität auf den Hauptverkehrsachsen der Städteregion Aachen verbessern.
Nächste Schritte hängen von Förderung und Bürgerbeteiligung ab Aktuelle Informationen zu Planung und Zeitplan gibt es unter www.regiotram-ourwebsite.de. Die Veranstaltung im Dezember bietet eine zentrale Gelegenheit, die Zukunft des regionalen Verkehrs mitzugestalten.
