01 February 2026, 16:46

CDU fordert nationale Strategie gegen wachsende Drohnengefahr in Deutschland

Ein Drohne fliegt über einer Stadt mit Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen, mit einem Fluss und einer Brücke im Hintergrund.

CDU fordert nationale Strategie gegen wachsende Drohnengefahr in Deutschland

Die CDU in Nordrhein-Westfalen drängt auf eine Nationale Drohnenabwehrstrategie, um die wachsende Bedrohung durch unbemannte Luftfahrtsysteme einzudämmen. Die aktuellen Regelungen weisen Lücken auf, was die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und militärischen Behörden bei Drohnenvorfällen betrifft. Ziel des Vorstoßes ist es, klare Zuständigkeiten und robustere rechtliche Rahmenbedingungen für die Abwehr solcher Risiken zu schaffen.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Bundeswehr eine immer größere Rolle bei der Drohnenabwehr in Deutschland übernommen. Durch Änderungen im Luftsicherheitsgesetz können Länder mittlerweile leichter militärische Unterstützung anfordern – die Genehmigungen wurden von Ministerebene auf die zuständigen Ministerien verlagert. Zudem hat Israel die Bundeswehr bei der Stärkung ihrer Drohnenabwehrfähigkeiten unterstützt, wie Innenminister Dobrindt kürzlich in einer Bundestagssitzung bestätigte.

Die NRW-CDU argumentiert, dass die bestehende Koordination zwischen Bund, Ländern und Militär nicht ausreiche, um die zunehmende Drohnengefahr zu bewältigen. In ihrem Antrag betont die Partei die Notwendigkeit rechtssicherer Verfahren, insbesondere beim Umgang mit leistungsstarken oder militärisch genutzten Drohnen. Gleichzeitig müssten regionale Behörden eine Schlüsselrolle bei der Abwehr kleinerer, kommerziell erhältlicher Drohnen spielen, so die Forderung.

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Ein zentraler Bestandteil des Vorschlags sind verpflichtende Risikobewertungen und standardisierte Schutzpläne für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Eine bundesweit einheitliche Strategie, so die CDU in NRW, würde die Verantwortlichkeiten klar regeln und für konsistente Kompetenzen zwischen Bundeswehr, Bundespolizei und Landesbehörden sorgen.

Wird die Nationale Drohnenabwehrstrategie verabschiedet, würde sie klare Richtlinien für militärische Unterstützung festlegen und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden verbessern. Zudem zielt der Plan darauf ab, den Schutz essenzieller Infrastrukturen vor drohnenbedingten Risiken zu stärken. Nun werden die Abgeordneten die rechtlichen und operativen Details des Vorhabens prüfen.