Christian Keller blickt emotional auf seinen Abschied vom 1. FC Köln zurück
Ariane RosenowChristian Keller blickt emotional auf seinen Abschied vom 1. FC Köln zurück
Christian Keller, der ehemalige Sportdirektor des 1. FC Köln, hat sich offen über seine Entlassung noch vor dem Aufstieg der Mannschaft geäußert. Den entscheidenden Moment, als der Verein die Rückkehr in die Bundesliga sicherte, verfolgte er im Fernsehen – ein emotionaler Augenblick, wie er beschreibt. Trotz seines Abschieds hegt Keller keinen Groll gegen den Club.
Keller und Cheftrainer Gerhard Struber waren nach einem 1:1 gegen Jahn Regensburg von ihren Posten enthoben worden – nur wenige Wochen vor dem späteren Aufstieg Kölns. Ein Erfolg, von dem Keller überzeugt ist, dass er auch unter Strubers Führung gelungen wäre. Er bleibt bei seiner Meinung, dass ein einzelner Fehlschlag kein Grund sein sollte, einen Trainer zu entlassen.
Kritik an Strubers Personalentscheidungen, insbesondere die Forderungen nach einem Stammplatz für Said El Mala, wies Keller zurück. Er gab zu, die Vorwürfe nicht nachvollziehen zu können, und verteidigte die taktischen Entscheidungen des Teams.
Seit seinem Abschied vom 1. FC Köln hat Keller neue berufliche Wege erkundet. Er erhielt Angebote für Geschäftsführerpositionen außerhalb des Sports und zieht eine Selbstständigkeit in Betracht. Zwar reizt ihn eine Rückkehr zum Profifußball, doch bisher hat sich noch keine passende Gelegenheit ergeben.
Kellers Abgang vom 1. FC Köln markierte das vorläufige Ende einer langen Karriere im Fußballmanagement. Nun konzentriert er sich auf mögliche Tätigkeiten abseits des Sports, bleibt aber offen für künftige Aufgaben im Fußball. Derweil blickt der Verein nach der gesicherten Rückkehr in die erste Liga nach vorn.
