"COPpuccino" in Münster: Wie Kaffee und Gespräche die Nachbarschaft stärken
Ariane Rosenow"COPpuccino" in Münster: Wie Kaffee und Gespräche die Nachbarschaft stärken
Polizei Münster veranstaltete am Dienstagnachmittag erneut "COPpuccino" im Stadtteil Coerde
Bei dem dreistündigen Treffen kamen Anwohner:innen, Beamte und lokale Partner:innen bei Kaffee, Gesprächen und Aktivitäten zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, Vertrauen aufzubauen und durch unkomplizierte Präventionsarbeit den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Von 15 bis 18 Uhr stand der offene Raum allen Interessierten zur Verfügung. Die Polizei servierte 252 heiße Getränke – darunter Kaffee, Cappuccino und Tee – und nutzte die lockere Atmosphäre, um sich informell über Nachbarschaftssicherheit und Gemeinschaft auszutauschen.
Der Musiker Joey Kelly besuchte die Veranstaltung im Rahmen der Initiative data:unplugged und ging direkt auf die Gäste zu. Gleichzeitig organisierte der Verein Strong Partners ein Sportprogramm an der nahegelegenen Calisthenics-Anlage mit Angeboten für Kinder und Jugendliche. Auch der SC Preußen Münster war vertreten: Das Team des Kids' Clubs und das Maskottchen Fiffi beteiligten sich am Programm.
Die Gespräche reichten von alltäglichen Anliegen bis zu gesamtgesellschaftlichen Themen. Die entspannte Stimmung ermöglichte persönliche Begegnungen zwischen Polizeibeamt:innen und Bürger:innen und festigte so die Verbindungen in der Nachbarschaft. Die Polizei betonte, dass der Erfolg der Veranstaltung auf dem einfachen, zugänglichen Ansatz der Präventionsarbeit beruhe.
Es handelt sich bereits um das mindestens zweite "COPpuccino"-Treffen in Münster – im März 2026 hatte eine erste Auflage stattgefunden. Das wiederkehrende Format deutet auf wachsendes Interesse an solchen gemeindeorientierten Begegnungen hin.
Am Ende standen gestärkte Beziehungen zwischen Polizei und Anwohner:innen. Über 250 Getränke wurden geteilt, und die Mischung aus Sport, Gesprächen und lokalem Engagement schuf eine Grundlage für künftige Zusammenarbeit. Die Organisator:innen planen, dieses Modell weiterzuentwickeln, um die Präventionsarbeit im Stadtteil nachhaltig zu unterstützen.






