Cremer Group aus Düren setzt auf Afrika und bleibt lokal verwurzelt
Uta PatbergCremer Group aus Düren setzt auf Afrika und bleibt lokal verwurzelt
Die Cremer Group, ein traditionsreicher Krämer aus Düren, blickt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Seit fast sechs Jahrzehnten in der Stadt ansässig, hat sich das Unternehmen auf Hochdrucktechnologien, Metallsysteme für Pulververarbeitung und Industrieöfen spezialisiert. Nun richtet die Unternehmensführung ihren Blick auf die Erschließung des afrikanischen Marktes – ohne dabei die starken lokalen Wurzeln zu vernachlässigen.
Vor fast 58 Jahren gegründet, ist die Cremer Group heute einer der wichtigsten Arbeitgeber in Düren mit über 100 Beschäftigten an ihren Standorten. Das Produktspektrum reicht von Sinteröfen bis hin zu Gasgeneratoren und bedient Branchen, die auf fortschrittliche Wärme- und Drucktechnologien angewiesen sind.
Erst kürzlich besuchte Bürgermeister Frank Peter Ullrich die Unternehmensräume und unterstrich die kontinuierliche Unterstützung durch die Stadt sowie WIN.DN, die lokale Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Ingo Cremer, Geschäftsführer des Unternehmens, begrüßte die Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung Düren als Standort und Heimatbasis. Trotz globaler Wirtschaftsturbulenzen zeigt sich Cremer zuversichtlich: Das Unternehmen lotet aktiv Märkte in Afrika aus, um seine Expertise im Bereich Industrieofenbau und Metallverarbeitungssysteme auszubauen.
Die Cremer Group bleibt innovativ und stärkt gleichzeitig ihre Verwurzelung in Düren. Mit Rückendeckung durch die lokalen Behörden und dem Fokus auf neue Regionen will das Unternehmen seine Reichweite erweitern. Dank spezialisierter Technologien und jahrzehntelanger Erfahrung ist es gut aufgestellt, um in den kommenden Jahren weiter zu wachsen.
