„Der Fuchs“ prägte die Weihnachtsrevue – jetzt fordert Köln ein bleibendes Denkmal
Edeltrud Wagner„Der Fuchs“ prägte die Weihnachtsrevue – jetzt fordert Köln ein bleibendes Denkmal
Jahrzehntelang hat die Weihnachtsrevue Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Lachen gebracht und sie in Staunen versetzt. Hinter ihrem anhaltenden Charme stand ein Mann, der liebevoll nur "der Fuchs" genannt wurde. Sein Vermächtnis löst nun Forderungen nach einer dauerhaften Würdigung in der Stadt Köln aus, die er für so viele erhellt hat.
Unter seiner Führung wurde die Weihnachtsrevue zu einer geliebten Tradition. Jahr für Jahr begeisterte ihr kluger Humor und ihre Herzlichkeit das Publikum und prägte ganze Generationen. Der Erfolg der Show gründete auf einem Leben, das der Verbreitung von Freude gewidmet war.
Lokale Stimmen schlagen nun verschiedene Wege vor, sein Andenken zu ehren. Manche regen an, eine Straße oder einen Platz in Darmstadt nach ihm zu benennen. Andere plädieren dafür, ihm die Ehrenbürgerschaft zu verleihen – ein Titel, der seinen tiefgreifenden Einfluss auf die Gemeinschaft widerspiegeln würde.
Der Spitzname "der Fuchs" geht auf Jean de La Fontaines Fabel Der Rabe und der Fuchs zurück. In der Erzählung überlistet die schlaue Figur den Raben mit Schmeicheleien – ganz ähnlich wie der Schöpfer der Revue mit seinem Witz das Publikum verzauberte. Diese Parallele verleiht seiner Geschichte eine poetische Note.
Sein Wirken berührte Hunderttausende und machte die Weihnachtsrevue zu einem lokalen Schatz. Ob durch eine Straßenbenennung, einen öffentlichen Ort oder einen offiziellen Titel – die Stadt könnte bald dafür sorgen, dass seine Verdienste nie in Vergessenheit geraten. Die Diskussionen dauern an, doch sein Einfluss bleibt unbestritten.
