Deutschlands Schicksalsspiel in Belfast: Sieg oder Aus in der WM-Quali
Deutschland trifft in entscheidendem WM-Qualifikationsspiel auf Nordirland
In einem mit Spannung erwarteten WM-Qualifikationsspiel traf Deutschland im ausverkauften Windsor Park in Belfast auf Nordirland. Die Partie entschied über die Tabellenführung in Gruppe A – nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die Weltmeisterschaft 2026. Beide Mannschaften gingen unter Druck in das Spiel, denn eine weitere Niederlage hätte für Deutschland das vorzeitige Aus bedeuten können.
Vor Anpfiff begann die Vorberichterstattung bei RTL jedoch mit zehn Minuten Verspätung. Statt wie geplant um 20:15 Uhr startete die Übertragung erst um 20:25 Uhr, da ein Sonderbericht eingeschoben wurde. Die Verzögerung war einer Eilmeldung geschuldet: die Freilassung von 20 Geiseln im Nahen Osten.
Deutschland reiste als Tabellenführer nach Belfast – wenn auch nur dank der besseren Tordifferenz. Im vorherigen Spiel hatte die Mannschaft einen deutlichen Sieg gegen Luxemburg eingefahren und damit die Qualifikationshoffnungen am Leben gehalten. Eine Niederlage gegen Nordirland hätte die DF-Elf jedoch in die Abhängigkeit von anderen Ergebnissen gedrängt, um sich noch zu qualifizieren.
Nordirland hingegen war seit zwei Jahren in Heimspielen ungeschlagen. Die ausverkauften Ränge im Windsor Park machten die Aufgabe für die deutsche Mannschaft noch schwieriger, die dringend einen Sieg oder zumindest ein Remis brauchte, um nicht bis zum Schluss um den Gruppensieg bangen zu müssen.
Das Ergebnis dieser Partie würde über Deutschlands Schicksal in der WM-Qualifikation 2026 entscheiden. Ein Sieg hätte die direkte Teilnahme an dem Turnier gesichert, das von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Ohne Punkte aus Belfast wäre der Weg zur Qualifikation jedoch deutlich steiniger geworden.






