Diant Ramajs harter Kampf: Heidenheims Torwart zwischen Rekord-Gegentoren und Klassenerhalt
Uta PatbergRamaj vor BVB-Spiel: Zukunftsfrage tritt in den Hintergrund - Diant Ramajs harter Kampf: Heidenheims Torwart zwischen Rekord-Gegentoren und Klassenerhalt
Diant Ramaj verbringt die aktuelle Saison leihweise beim 1. FC Heidenheim, um Spielpraxis in der ersten Mannschaft zu sammeln. Der Torhüter, der noch bis 2029 bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, durchlebt bisher eine harte Spielzeit. Sein Team befindet sich in der Nähe der Abstiegszone, wobei Ramaj mit 42 Gegentoren die meisten Tore in der Bundesliga in dieser Saison kassiert hat – gemeinsam mit einem anderen Keeper die höchste Zahl der Liga.
Heidenheims Trainer Frank Schmidt lobte trotz der schwierigen Lage der Mannschaft Ramajs Professionalität und Führungsqualitäten. Der junge Schlüssspieler bleibt konzentriert darauf, dem Verein zum Klassenerhalt zu verhelfen. Schmidt betonte zudem, wie wichtig es sei, Dortmunds Torchancen zu reduzieren, um den Druck auf Ramaj zu verringern.
Das bevorstehende Spiel gegen Borussia Dortmund wird für die dezimierte Heidenheimer Mannschaft eine Bewährungsprobe. Verletzungen fallen schwer ins Gewicht: Nick Rothweiler, Adam Kölle, Budu Zivzivadze, Christian Conteh und Leonidas Stergiou können nicht auflaufen, während Benedikt Gimber gesperrt ist. Schmidt räumte ein, dass die Partie gegen Dortmund eine andere Herausforderung darstellen werde als das jüngste Champions-League-Duell mit Inter Mailand.
Ramajs Leihe sollte ihm regelmäßige Einsatzzeit ermöglichen. Auch wenn die Saison bisher enttäuschend verlaufen ist, haben seine Einstellung und sein Engagement Respekt bei Teamkollegen und Trainerstab earned. Mit zahlreichen Ausfällen und einem Torwart, der sich beweisen will, geht Heidenheim in die Partie. Ramajs langfristige Zukunft liegt zwar bei Dortmund, doch sein unmittelbares Ziel ist es, den Klassenerhalt für seinen Leihverein zu sichern. Das Ergebnis könnte entscheidend für den Abstiegskampf sein.
