23 May 2026, 12:17

Dormagen stärkt Bürgerbeteiligung mit digitalen Plattformen und lokalen Projekten

50 Jahre unserer Stadtverwaltung: Bürgerbeteiligung als wichtiges Instrument für die demokratische Teilhabe

Dormagen stärkt Bürgerbeteiligung mit digitalen Plattformen und lokalen Projekten

Dormagen setzt auf stärkere Bürgerbeteiligung bei lokalen Entscheidungen

Bürgermeister Erik Lierenfeld möchte den Einwohnern mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung ihrer Stadtteile einräumen. Die Stadt bietet bereits verschiedene Wege, um Ideen und Anliegen vorzubringen.

Die Verwaltung hat mehrere Plattformen eingerichtet, um das Feedback der Bürger zu sammeln. Auf der Website sag’s uns können Vorschläge, Beschwerden und Anregungen eingereicht werden, die direkt an die Verantwortlichen weitergeleitet werden. Mit dem Dormagener Mängelmelder lassen sich Probleme wie beschädigte Straßen oder defekte Straßenlaternen unkompliziert melden.

Unterschiedliche Gruppen haben eigene Beteiligungsmöglichkeiten: Kinder und Jugendliche können sich in jugendorientierten Diskussionsformaten einbringen, ältere Bürger wirken im Seniorenbeirat mit. Der Integrationsrat sorgt dafür, dass die Stimmen von Menschen mit Migrationshintergrund Gehör finden, und eine Open-Data-Plattform stellt städtische Informationen frei zugänglich zur Verfügung.

Durch diese Initiativen sind bereits konkrete Projekte entstanden: Über den Bürgerhaushalt wurden Lastenräder und neue Willkommensschilder in den Stadtteilen finanziert. In Straberg führte eine World-Café-Veranstaltung zur Einführung des Waldorf-Busses, eines Mobilitätsangebots, das Senioren den Wechsel zwischen den Stadtteilen erleichtert. Zudem passt die Stadt die Beteiligungsformate an die Bedürfnisse der einzelnen Ortsteile an, um die Teilhabe für alle zu vereinfachen.

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In diesem Jahr feiert die Dormagener Stadtverwaltung ihr 50-jähriges Bestehen. Die Verantwortlichen betonen, dass der Dialog mit den Bürgern weiterhin zentral für die Entwicklung der Stadt sei.

Dormagens Ansatz stellt das lokale Wissen in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung. Tools wie sag’s uns und der Mängelmelder vereinfachen die Rückmeldung, während bezirksbezogene Initiativen sicherstellen, dass keine Gemeinschaft übergangen wird. Die Stadt plant, diese Bemühungen in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

Quelle