Dortmunder Zoll schlägt 2025 mit Rekordstrafen gegen Schwarzarbeit zu
Uta PatbergDortmunder Zoll schlägt 2025 mit Rekordstrafen gegen Schwarzarbeit zu
Dortmunder Zoll meldet Erfolge im Kampf gegen Schwarzarbeit für 2025
Die Finanzermittlungsgruppe des Dortmunder Zolls, die für die Bekämpfung illegaler Beschäftigung zuständig ist, hat im Jahr 2025 beachtliche Erfolge vorzuweisen. Bei tausenden Kontrollen in der Region deckten die Beamten erhebliche finanzielle Schäden auf und verhängten zahlreiche Strafen.
Die Sonderermittler sind an vier Standorten in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen aktiv und verantworten ein großes Einzugsgebiet, das fünf Kreise, acht kreisfreie Städte und 68 Gemeinden mit insgesamt über 3,8 Millionen Einwohnern umfasst. Allein 2025 führten die Ermittler 1.026 Betriebsprüfungen und 13.330 Personalkontrollen durch.
Branchen mit hohem Risiko wie das Baugewerbe, die Gastronomie und der Gütertransport standen besonders im Fokus. Die Überprüfungen förderten Schwarzarbeit zutage, die einen finanziellen Schaden von knapp 22 Millionen Euro verursachte. In der Folge wurden Bußgelder und Strafzahlungen in Höhe von fast 1,2 Millionen Euro verhängt.
Die verschärften Kontrollen hatten auch juristische Konsequenzen: Die Ermittlungen führten zu 4.289 Strafverfahren und 1.652 Ordnungswidrigkeitsverfahren. Detaillierte Statistiken zu den Operationen sind auf der Website des deutschen Zolls einsehbar.
Für Medienanfragen steht Andrea Münch, Pressesprecherin des Dortmunder Zolls, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Langfristige Daten zu Prüftendenzen der vergangenen fünf Jahre wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Die Bilanz der Finanzermittlungsgruppe für 2025 unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen illegale Beschäftigung. Die Höhe der verhängten Geldstrafen und die Zahl der eingeleiteten Strafverfahren spiegeln das Ausmaß der Durchsetzungsmaßnahmen in der Region wider. Weitere Aktualisierungen könnten über die offiziellen Zollkanäle bekannt gegeben werden.
