08 May 2026, 22:16

Drittes Kreuzband-Drama: Preußen Münsters Abwehrchef fällt erneut monatelang aus

Röntgenbild eines menschlichen Beins mit einem Kniebruch in einem Band.

Drittes Kreuzband-Drama: Preußen Münsters Abwehrchef fällt erneut monatelang aus

Verteidiger Simon Scherder von Preußen Münster hat sich erneut einen schweren Knieverletzung zugezogen. Der 32-Jährige riss sich das vordere Kreuzband (ACL) im linken Knie – bereits das dritte Mal in seiner Karriere. Vereinsvertreter bezeichneten die Nachricht als „verheerend“ für den Spieler und das gesamte Team.

Scherders erste Kreuzbandverletzung ereignete sich im Juni 2015. Nach monatelanger Rehabilitation kehrte er im März 2016 auf den Platz zurück. Doch bereits in seinem ersten Testspiel nach der Rückkehr riss er sich dasselbe Band erneut.

Sein zweites Comeback zog sich noch länger hin: Erst im April 2017 bestritt er wieder ein Pflichtspiel. In letzter Zeit hatte er sich schließlich einen Stammplatz in der Startelf von Preußen Münster erkämpft. Nun wird ihn der erneute Kreuzbandriss erneut monatelang außer Gefecht setzen.

In seiner langen Karriere absolvierte Scherder 316 Spiele für den Verein. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2026, doch diese Verletzung wirft Fragen über seine sportliche Zukunft auf. Sportdirektor Ole Kittner nannte die Situation einen „extrem schmerzhaften und bitteren Moment“ für alle Beteiligten.

Dem Verteidiger steht nun eine weitere lange Reha bevor. Sein Ausfall hinterlässt vorerst eine Lücke in der Abwehr von Preußen Münster. Der Verein muss nun ohne einen seiner erfahrensten Spieler planen.

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