Duisburg drosselt Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr drastisch
Wieslaw JähnDuisburg drosselt Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr drastisch
Duisburger städtische Einrichtungen passen Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr an
Während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage werden die städtischen Dienstleistungen in Duisburg ihre Öffnungszeiten anpassen. Die meisten Verwaltungsstellen, Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen bleiben zumindest zeitweise über die Feiertage geschlossen. Einige wichtige Dienstleistungen und kulturelle Einrichtungen werden jedoch an ausgewählten Tagen geöffnet bleiben, um Anwohner und Besucher zu unterstützen.
Die Stadtverwaltung Duisburg schließt ihre Türen vom 24. Dezember bis zum 2. Januar. An den Tagen des 26. Dezember und 30. Dezember bleibt die Verwaltung komplett geschlossen – Ausnahmen wurden nicht bekannt gegeben. Für dringende Angelegenheiten steht das Lagezentrum des Ordnungsamts zwischen dem 26. und 30. Dezember für Anfragen zur Verfügung, bevor am 2. Januar wieder der reguläre Betrieb aufgenommen wird.
Auch die Bibliotheken haben eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Zentralbibliothek bleibt nur an Heiligabend und Neujahr geschlossen, während alle Stadtteilbibliotheken vom 24. Dezember bis zum 5. Januar durchgehend geschlossen bleiben. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und das Kultur- und Stadthistorische Museum empfangen Besucher am 26. Dezember, bleiben jedoch an den Tagen des 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen.
Familien und Lernende müssen mit Einschränkungen bei kommunalen Angeboten rechnen: Kitas, Jugendclubs, Abenteuerspielplätze sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung – einschließlich Musik- und Kunstschulen – stellen ihren Betrieb in dieser Zeit ein. Auch die städtischen Schwimmbäder bleiben vom 24. Dezember bis zum 1. Januar geschlossen und öffnen erst wieder am 2. Januar. Eine Ausnahme bildet das Standesamt Rheinhausen, das am 29. und 30. Dezember sowie am 2. Januar einen Notdienst für Sterbefallmeldungen anbietet.
Die Außendienste der Stadt arbeiten hingegen zwischen Weihnachten und Neujahr weiter. Mit den vorübergehenden Schließungen sollen Kosten gespart werden – unter anderem durch geringeren Energieverbrauch und die Reduzierung von Überstundenkonten, was die Haushaltsplanung der Stadt entlastet. Gleichzeitig verringern sich die CO₂-Emissionen durch Heizung, Strom und Dienstfahrten.
Die vorübergehenden Schließungen betreffen zwar viele öffentliche Einrichtungen, doch wichtige Notdienste und kulturelle Stätten bleiben an bestimmten Tagen zugänglich. Die Maßnahmen sollen die finanzielle Belastung der Stadt mindern und gleichzeitig die Umweltbilanz während der Feiertage verbessern. Bürger werden aufgefordert, sich bei dringendem Bedarf vorab über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren.
