01 May 2026, 12:23

Duisburg wird zur Kanu-Hochburg für Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr 2032

Eine Gruppe von Menschen bei einem Ruderrennen auf einem Gewässer, mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund und einem Boot am unteren Rand des Bildes.

Duisburg wird zur Kanu-Hochburg für Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr 2032

Duisburg rückt als Kanu-Hochburg in den Fokus der Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr 2032

Diese Woche stand Duisburg im Mittelpunkt der olympischen Kanu-Szene, als Schlüsselpersonen die Unterstützung für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Spiele 2032 mobilisierten. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Die Veranstaltung unterstrich die sportlichen Ambitionen der Region – und die Herausforderungen, die noch bewältigt werden müssen, um die öffentliche Rückendeckung zu sichern.

Wüst nutzte den Tag, um sich mit Athlet:innen auszutauschen, darunter Mitglieder des deutschen Achter-Ruderteams sowie aufstrebende Nachwuchstalente. Als besonderes Highlight startete er ein lockeres Rennen zwischen Profi- und Junioren-Teams, das der Visite eine spielerische Note verlieh.

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Zu den prominenten Unterstützer:innen zählte auch Sebastian Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG und ehemaliger Olympiaruderer. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und später das prestigeträchtige Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann, brachte sein Gewicht in die Bewerbung ein. Seine Anwesenheit verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Spitzensport und den olympischen Träumen der Region.

Duisburgs Pläne gehen jedoch über Kanu und Rudern hinaus: Sollte die Stadt den Zuschlag erhalten, wird sie im Schauinsland-Reisen-Arena auch Wettkämpfe im Sportklettern ausrichten. Doch der Erfolg der Bewerbung hängt entscheidend von der öffentlichen Zustimmung ab: Bis zum 19. April müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen – und eine Mehrheit dem Vorhaben zustimmen.

Vertreter:innen betonten die zentrale Rolle Duisburgs für die olympischen Bestrebungen der Region Rhein-Ruhr. Als bedeutendes Kanu-Zentrum gilt die Stadt als unverzichtbar für die Glaubwürdigkeit und Attraktivität des gesamten Bewerbungskonzepts.

Der Besuch festigte Duisburgs Schlüsselposition in der Kampagne für die Spiele 2032. Mit hochkarätiger Unterstützung und einer klaren Frist für die Bürgerbeteiligung bleibt nun abzuwarten, ob die öffentliche Begeisterung mit den ehrgeizigen Plänen Schritt hält. Das Ergebnis wird zeigen, ob sich die Region dem Traum von der Austragung der Olympischen Spiele ein Stück näher bringt.

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