29 January 2026, 00:32

Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Upper Canada Land Petitions 1763-1865 - Mikan Number 205131 - Microform C-1763" mit schwarzem und weißem Text auf seinen Seiten.

Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Workshop zu Kolonialismus und antirassistischem Widerstand in Duisburg

Ende dieses Monats findet in Duisburg ein neuer Workshop zum Thema Kolonialismus und antirassistischem Widerstand statt. Die vom Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) organisierte Veranstaltung widmet sich der Frage, wie koloniale Strukturen die Gesellschaft noch heute prägen. Pädagog:innen und politische Bildner:innen sind eingeladen, am Mittwoch, dem 25. Februar, an der Sitzung teilzunehmen.

Der Workshop dauert von 10 bis 14 Uhr und findet in der Tarik-Turhan-Galerie (Karmelplatz 5) im Innenhafen statt. Der Zugang erfolgt über das Stadtarchiv. Im Rahmen der Ausstellung "ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg" wird die koloniale Vergangenheit der Stadt und ihre anhaltenden Auswirkungen auf die Gemeinschaften untersucht.

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Die Teilnehmer:innen erarbeiten konkrete Ansätze, um dieses Wissen in ihre Bildungsarbeit zu integrieren. Zudem thematisiert der Workshop die Bedeutung von Solidarität in städtischen Räumen und zeigt auf, wie antirassistischer Widerstand anhaltende Ungleichheiten herausfordern kann. Interessierte müssen sich bis zum 22. Februar per E-Mail unter [email protected] anmelden.

Weitere Informationen, darunter das vollständige Programm, sind auf der Website des ZfE unter www.erinnerungskultur-unser.de abrufbar.

Die Veranstaltung bietet Pädagog:innen die Möglichkeit, ihr Verständnis für koloniale Geschichtsverläufe und deren heutige Folgen zu vertiefen. Anhand des Beispiels Duisburg will der Workshop den Teilnehmenden Werkzeuge für eine antirassistische Bildungsarbeit an die Hand geben. Die Anmeldung ist bis zum Stichtag am 22. Februar möglich.