Düren gedenkt der Opfer des Stalinismus mit bewegender Zeremonie am 2. Oktober
Edeltrud WagnerDüren gedenkt der Opfer des Stalinismus mit bewegender Zeremonie am 2. Oktober
Feierliche Gedenkveranstaltung in Düren am 2. Oktober
In Düren fand am 2. Oktober eine würdevoll gestaltete Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer des Stalinismus statt. Ursprünglich an den 17. Juni geknüpft, wurde die Veranstaltung unter das Motto „35 Jahre Deutsche Einheit – Sind wir angekommen?“ verlegt. Bürgermeister Ullrich betonte in seiner Rede die Bedeutung der Erinnerung an den Aufstand von 1953 und die Verteidigung demokratischer Freiheiten.
Felix Heinz Holtschke, Landesvorsitzender der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), berichtete von seinen eigenen Erfahrungen unter dem SED-Regime. Seine Schilderungen machten die Schicksale derer deutlich, die sich gegen Unterdrückung zur Wehr setzten. Schülerinnen und Schüler der St.-Angela-Schule nahmen an der Veranstaltung teil und präsentierten Plakate mit Parolen aus dem Volksaufstand von 1953.
Heiko Hendriks, der Beauftragte der Landesregierung, würdigte das Engagement der Jugendlichen. Er lobte ihr Interesse, sich mit diesem Abschnitt deutscher Geschichte auseinanderzusetzen.
Die Veranstaltung diente dem Erhalt des Gedenkens an die DDR-Zeit und ihre Menschen. Durch die Begegnung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Verantwortungsträgern sowie jungen Lernenden wurde die Bedeutung historischer Aufklärung unterstrichen. In den Gesprächen ging es auch um die Frage, wie weit Deutschland seit der Wiedervereinigung gekommen ist.






