17 January 2026, 13:51

Düsseldorf ändert Pläne für die Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten

Eine Stadtstraße mit einer Baustelle in der Mitte, mit Fahrzeugen, Fußgängern, einem Radfahrer, Verkehrsleitkegeln, Pfählen, Hinweisschildern, Strommasten mit Drähten, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Düsseldorf ändert Pläne für die Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten

Düsseldorf überarbeitet seine Pläne zur Modernisierung der Altenberger-Dom-Straße in der Nähe der Leverkusener Straße und der Schlebuscher Straße. Die Änderungen erfolgen nach Protesten von Anwohnern aus Nittum, die sich Sorgen über Verkehrseinschränkungen machen. Die Stadt hatte das Modernisierungsprojekt zwar bereits 2022 angekündigt, passt es nun aber nach öffentlicher Rückmeldung an.

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Ursprünglich sollte die Maßnahme die Verkehrsinfrastruktur modernisieren, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Barrierefreiheit entlang der Strecke verbessern. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehörten die Neupflasterung der Straße, die Verbreiterung von Gehwegen und Radwegen, die Erweiterung der begrünten Straßenränder sowie die Aufwertung der Parkstreifen. Doch Anwohner äußerten Bedenken, dass es durch die geplante Umleitung zu mehr Schleichverkehr und Staus kommen könnte.

Um diese Probleme zu entschärfen, wird die Stadt nun nur einen Gehweg auf dem nördlichen Abschnitt der Altenberger-Dom-Straße erneuern und beide Fahrspuren offen halten. Zudem wird die Richtung des Einbahnsystems umgekehrt, um die Ampelschaltungen an den Kreuzungen zu optimieren. Ein Verkehrsmanagementunternehmen soll Maßnahmen entwickeln, um zu verhindern, dass Umleitungsverkehr den Nittumer Weg und den Zehntweg als Abkürzung nutzt. Wann die weiteren Bauphasen und die vollständige Einführung des Einbahnsystems beginnen, steht noch nicht fest. Die Behörden arbeiten mit dem Bauunternehmen zusammen, um den Zeitplan zu präzisieren und Verzögerungen zu minimieren. Sie bitten die Anwohner um Geduld und Verständnis, während die Anpassungen vorgenommen werden.

Das überarbeitete Konzept soll Modernisierung und möglichst geringe Beeinträchtigungen in Einklang bringen. Die Bedenken der Anwohner haben zu Änderungen im Bauablauf geführt, auch wenn die weiteren Phasen noch nicht terminiert sind. Die Stadt bleibt in Abstimmung mit den Auftragnehmern, um während der Bauarbeiten einen reibungsloseren Verkehrsfluss zu gewährleisten.