27 April 2026, 20:20

Eklat zwischen Oliver Welke und Howard Carpendale nach heute-show-Witz eskaliert

Schwarze und weiße Titelseite einer alten deutschen Zeitung mit einem ernst dreinblickenden Mann, der direkt in die Kamera schaut.

Eklat zwischen Oliver Welke und Howard Carpendale nach heute-show-Witz eskaliert

Ein Witz in der ZDF-Satiresendung heute-show hat einen öffentlichen Streit zwischen Moderator Oliver Welke und Schlagerstar Howard Carpendale ausgelöst. Der 80-jährige Sänger, der derzeit auf Tournee ist, meldete sich nach einer spöttischen Bemerkung Welkes über seine Fans in einem Beitrag zum Thema KI auf Instagram zu Wort. Die Auseinandersetzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Carpendale mit seinem ersten Nummer-eins-Album in Deutschland einen Karrierehöhepunkt feiert.

Der Eklat begann in der heute-show, einer Satiresendung des ZDF, das für sein älteres Publikum bekannt ist. In dem Beitrag ging es um Roboter und künstliche Intelligenz in Pflegeheimen. Welke lieferte dabei die Pointe: "Hundert Beine, riecht nach Urin – was ist das? Die erste Reihe bei einem Carpendale-Konzert." Die Äußerung löste Kritik aus, insbesondere bei Fans des langjährigen Schlagerstars.

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Carpendale konterte direkt auf Instagram und verteidigte seine Konzerte und Anhänger. Er warf Welke Respektlosigkeit vor und kündigte an, auf eine Entschuldigung zu bestehen. Der Moderator jedoch blieb bei seinem Witz und betonte, dieser sei Teil der satirischen Auseinandersetzung des Formats mit dem Thema KI gewesen.

Der Streit fällt mit einem besonderen Erfolg in Carpendales Karriere zusammen: Sein aktuelles Album Timeless stieg kürzlich an die Spitze der offiziellen deutschen Albumcharts – sein erstes Nummer-eins-Album in einer jahrzehntelangen Laufbahn. Damit erreicht der Sänger bereits seine zehnte Top-Fünf-Platzierung und unterstreicht seine anhaltende Popularität.

Von einer Beilegung des Konflikts ist bisher nichts zu spüren. Carpendale zeigt sich unnachgiebig und verlangt weiterhin eine Entschuldigung, während Welke sich weigert, zurückzurudern. Unterdessen läuft die Tour des Sängers weiter – und auch sein Charterfolg bleibt von der Kontroverse unberührt.

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