20 March 2026, 14:16

Endres-Brunnen in Dormagen wird offiziell zum Denkmal und Heimatblickpunkt ernannt

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Stadtbrunnens mit einer Statue, umgeben von Menschen, mit Gebäuden im Hintergrund und Text unten.

Endres-Brunnen in Dormagen wird offiziell zum Denkmal und Heimatblickpunkt ernannt

Ein Brunnen, den der verstorbene Werner Endres der Stadt Dormagen geschenkt hatte, ist nun offiziell als Denkmal anerkannt worden. Der Stadtrat ernannte den Endres-Brunnen im März 2023 zum Heimatblickpunkt und würdigte damit die enge Verbindung seines Schöpfers zur Gemeinde. Am 18. März 2026 wurde zusätzlich eine neue Stele enthüllt, die seine Bedeutung weiter unterstreicht.

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Werner Endres, der über 40 Jahre lang als Stadtrat tätig war, entwarf den Brunnen und stiftete ihn Dormagen. Seit seiner Einweihung im Jahr 2007 zieren ihn 16 Basaltsäulen – jede steht für einen der Stadtteile, wobei ihre Höhe die jeweilige Einwohnerzahl widerspiegelt. Der Sockel zeigt die Umrisse Dormagens, während das fließende Design den Verlauf des Rheins nachzeichnet und symbolisiert, wie der Fluss die Stadtviertel verbindet.

Die neu hinzugefügte Stele, die 2026 feierlich präsentiert wurde, hebt Endres' Vermächtnis und die Rolle des Kunstwerks für den Zusammenhalt der Stadt hervor. Bürgermeister Erik Lierenfeld hielt bei der Zeremonie eine Rede und lobte Endres' lebenslanges Engagement für Dormagen. Auch Elisabeth Endres-Michel, die Witwe Werner Endres', nahm teil und teilte Erinnerungen an die Leidenschaft ihres Mannes für die Stadt. Endres, der 2022 verstarb, hatte 2004 für seine jahrzehntelange Arbeit den Ehrenring der Stadt erhalten.

Der Endres-Brunnen steht heute nicht nur als Hommage an seinen Schöpfer, sondern auch als Symbol für den Zusammenhalt Dormagens. Seine Auszeichnung als Heimatblickpunkt sichert ihm einen festen Platz im Bewusstsein der Bürger. Die Stadt bewahrt damit Endres' Vision – eine bleibende Erinnerung an seinen Beitrag zum städtischen Leben.

Quelle