24 May 2026, 20:21

EU fördert Cylibs Mega-Batterierecycling in Dormagen mit 26,1 Millionen Euro

cylib sichert €26,1 Millionen EU-Förderung für Batterie-Recycling-Anlage

EU fördert Cylibs Mega-Batterierecycling in Dormagen mit 26,1 Millionen Euro

Cylib erhält 26,1 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln für Großprojekt zur Lithium-Ionen-Batterie-Recyclinganlage in Dormagen

Das Unternehmen Cylib hat EU-Fördergelder in Höhe von 26,1 Millionen Euro für den Bau einer der größten Lithium-Ionen-Batterie-Recyclinganlagen Europas in Dormagen erhalten. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für 2027 geplant ist, soll jährlich bis zu 60.000 Tonnen Altbatterien verarbeiten.

Die Mittel stammen aus dem EFRE/JTF-Programm der Europäischen Union in Nordrhein-Westfalen. Die Förderung folgt einer früheren Zusage vom November 2024 und unterstützt die erste Bauphase des Werks im CHEMPARK Dormagen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Anlage wird bis zu 140.000 Elektroauto-Batterien pro Jahr recyceln. Mithilfe des von Cylib entwickelten OLiC-Verfahrens können über 90 Prozent kritischer Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Nickel aus gebrauchten Batterien zurückgewonnen werden. Im Vergleich zum Abbau neuer Rohstoffe reduziert dieses Verfahren die CO₂-Emissionen um 80 Prozent.

Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage Black Mass verarbeiten – ein zentrales Zwischenprodukt im Batterierecycling. Die Kapazität beträgt dann 20.000 Tonnen Black Mass pro Jahr. Das Projekt passt in die europäische Strategie, die Abhängigkeit von Importen zu verringern, insbesondere angesichts des wachsenden Absatzes von Elektrofahrzeugen. Aktuell ist jedes vierte neu verkaufte Auto weltweit ein E-Fahrzeug, was die Nachfrage nach recycelten Batteriekomponenten steigert.

Die Anlage in Dormagen wird eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der europäischen Versorgung mit kritischen Batterierohstoffen spielen. Durch das Recycling ausgedienter Batterien trägt sie dazu bei, die Abhängigkeit von ausländischen Importen zu verringern und die grüne Wende in der Region voranzutreiben. Der Betrieb soll 2027 aufgenommen werden.

Quelle