Falsche Angaben und 43 km/h: 31-Jähriger fährt ohne Führerschein vor Kindergarten
Edeltrud WagnerFalsche Angaben und 43 km/h: 31-Jähriger fährt ohne Führerschein vor Kindergarten
31-Jähriger muss sich wegen Rasens ohne Führerschein vor Gericht verantworten
Ein 31-jähriger Mann aus Hagen drohen rechtliche Konsequenzen, nachdem er bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung kontrolliert wurde. Die Polizei stoppte ihn im Rahmen einer Routinekontrolle vor einem Kindergarten im Stadtteil Haspe – dabei stellte sich heraus, dass er noch nie einen Führerschein besessen hatte.
Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen, als Beamte der Hagener Polizei den Verkehr in der Nähe des Kindergartens überwachten. Ein Suzuki Alto wurde mit 43 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Die Polizisten hielten den Wagen wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung an.
Zunächst behauptete der Fahrer, er habe seinen Führerschein lediglich zu Hause vergessen. Doch eine schnelle Überprüfung ergab, dass er nie einen besessen hatte. Auf Nachfrage gab er zu, das Auto vom Vater seiner Partnerin ausgeliehen zu haben.
Nun droht dem Mann ein Bußgeld von 50 Euro wegen des zu schnellen Fahrens. Schwerwiegender ist jedoch, dass gegen ihn wegen Fahrens ohne Führerschein ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Solche Fälle können in Deutschland monatelang, mitunter sogar über ein Jahr andauern. Die Entscheidung hängt von Faktoren wie Vorstrafen, Vorsatz und finanziellen Verhältnissen ab. Die Strafen reichen von höheren Geldbußen bis hin zu Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr.
Durch seine falsche Angabe zum Führerschein hat sich der Mann zusätzlich belastet. Sein Fall wird nun durch die deutsche Justiz verhandelt. Bei einer Verurteilung drohen ihm neben finanziellen Sanktionen auch ein bis zu sechsmonatiges Fahrverbot.
