Fasching 2026 in Villingen-Schwenningen: Traditionen erwachen mit spektakulären Umzügen
Uta PatbergFasching 2026 in Villingen-Schwenningen: Traditionen erwachen mit spektakulären Umzügen
Der schwäbisch-alemannische Fasching kehrt nach Villingen-Schwenningen zurück und lässt jahrhundertealte Traditionen wieder aufleben. Die diesjährigen Feierlichkeiten erstrecken sich über mehrere Tage mit Umzügen, Zeremonien und historischen Figuren, die in beiden Teilen der Doppelstadt im Mittelpunkt stehen.
Die Festlichkeiten beginnen am Schmotzigen Donnerstag mit der symbolischen Übergabe der Stadtschlüssel um die Mittagszeit am 12. Februar 2026. Kinderumzüge eröffnen das bunte Treiben: um 12:00 Uhr in Schwenningen und um 14:00 Uhr in Villingen. Der Narro, eine Schlüsselfigur in Villingen seit über 400 Jahren, führt die Feiern an – begleitet von Hexen und kunstvoll geschnitzten Gestalten in Schwenningen, die auf Bräuche aus dem 4. bis 9. Jahrhundert zurückgehen.
Am Faschingssonntag steht in Schwenningen ein dichtes Programm auf dem Plan: Um 14:00 Uhr beginnt der große Umzug, gefolgt von der Faschingsjagd der Glonki-Gilde um 18:00 Uhr und dem Kater-Empfang um 19:00 Uhr. Am nächsten Tag, dem Rosenmontag, finden in Villingen gleich mehrere Umzüge statt: die Katzenmusik um 8:00 Uhr, der Historische Umzug der Narrozunft um 8:45 Uhr, der Südstadtclowns-Umzug um 10:00 Uhr, das Maschgerelauf um 14:15 Uhr und der Umzug der Glonki-Gilde um 16:30 Uhr.
Den Abschluss bildet der Faschingsdienstag mit einem letzten großen Umzug der Zuggesellschaft um 13:30 Uhr. Um 19:00 Uhr endet das Spektakel mit dem feierlichen Verbrennen der Faschingsfigur – ein Symbol für das Ende der Saison.
Der Fasching bleibt ein Höhepunkt für Villingen-Schwenningen und die umliegenden Landkreise, der Geschichte, Brauchtum und Gemeinschaftsgeist vereint.
Vom 12. bis 17. Februar 2026 verwandelt der schwäbisch-alemannische Fasching die Straßen in eine Bühne für Umzüge, Musik und traditionelle Darbietungen. Jede Veranstaltung spiegelt die tief verwurzelten Bräuche der Region wider und zieht Einheimische wie Besucher gleichermaßen in ihren Bann.
