Festung Königstein bleibt trotz Rückgangs ein Besuchermagnet für Familien
Uta PatbergBurg Koenigstein lockt mit Kanonenfeuer und Märchenfesten - Festung Königstein bleibt trotz Rückgangs ein Besuchermagnet für Familien
Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz verzeichnete 2024 426.547 Besucher – leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr
Die Festung Königstein, die im Laufe ihrer Geschichte als mittelalterliche Burg, Kloster, Gefängnis und militärische Festung diente, bleibt eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Region. Zwar sank die Besucherzahl 2024 leicht, doch der Anteil internationaler Gäste stieg von 33 auf 37 Prozent.
Seit 1955 fungiert die Anlage als Freilichtmuseum und Drehort. 2024 verzeichnete sie jedoch einen Rückgang um 5,8 Prozent, was unter anderem auf schlechtes Wetter im Juli, Brückensperrungen in Bad Schandau sowie anhaltende Bauarbeiten an der B 172 zurückzuführen ist. Dennoch lockte der Weihnachtsmarkt mehr Besucher als in den Vorjahren.
Sanierung und Erhalt bleiben zentral Der Freistaat Sachsen hat seit 1991 fast 80 Millionen Euro in die Instandhaltung der Festung investiert. Bis Ende 2027 sind weitere 7 Millionen Euro vorgesehen. 2025 wird eine neue Ausstellung eröffnet: die restaurierten Räumlichkeiten des ehemaligen Bader-Chirurgen.
Veranstaltungen 2025: Von Frühling bis Herbst Das kommende Jahr bietet ein abwechslungsreiches Programm, darunter das Königsteiner Frühlingserwachen (21. März – 19. April), Militärisches Leben (18. April) und Kanonendonner (29. August). Für Familien gibt es die Spielefestung für Familien (9.–10. Mai), das Märchenfest (27. Juli) und das Kinderfest (20. September).
Die Festung Königstein bleibt ein bedeutendes kulturelles und historisches Wahrzeichen, das sowohl nationale als auch internationale Besucher anzieht. Mit laufenden Sanierungsprojekten und einem vollen Veranstaltungskalender 2025 wird weiterhin an ihrer Attraktivität gearbeitet. Die langfristige Finanzierung sichert ihren Erhalt für kommende Generationen.
