Feuer in Industrieofen: Feuerwehr verhindert Schlimmeres durch schnelles Eingreifen
Wieslaw JähnFeuer in Industrieofen: Feuerwehr verhindert Schlimmeres durch schnelles Eingreifen
Am Montagabend brach in einem Industriegebiet ein Feuer aus, nachdem ein WärmebehandlungsOfen eine Störung aufwies. Der Brand löste einen Alarm aus, woraufhin die örtliche Feuerwehr umgehend ausrückte. Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits sicher verlassen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.
Der Vorfall begann, als ein technischer Defekt ein Feuer im Inneren des Ofens auslöste. Die Arbeiter hatten die Halle unverletzt geräumt, sodass sich die Feuerwehrleute aus Breckerfeld und Delle auf die Eindämmung konzentrieren konnten. Die Flammen im Ofen wurden schnell mit tragbaren CO₂-Löschern erstickt.
Als sich das Feuer nach oben ausbreitete, griff es auf einen Teil der Decke in einem Zwischenbereich des Gebäudes über. Das Löschen von Glutnestern in der schwer zugänglichen Deckenhohlschicht gestaltete sich schwierig. Die Einsatzkräfte setzten gezielt Wasser ein, um die letzten Glutreste zu bekämpfen, und überwachten den Dachbereich mit einer Wärmebildkamera. Nachdem keine weiteren Brandherde mehr festgestellt wurden, übergaben sie die Einsatzstelle an einen Unternehmensvertreter.
Der Brand konnte ohne größere Schäden eingedämmt werden, und es gab keine Verletzten. Die Feuerwehr bestätigte, dass das Gelände sicher war, bevor sie den Einsatz beendete. Das Unternehmen wird nun die Ursache der Störung sowie eventuell notwendige Reparaturen prüfen.
