06 June 2026, 14:15

FKS startet bundesweite Razzien in Hotellerie und Gastronomie wegen Mindestlohn-Verstößen

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FKS startet bundesweite Razzien in Hotellerie und Gastronomie wegen Mindestlohn-Verstößen

Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) startet bundesweite Razzien in Hotellerie und Gastronomie

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Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche eingeleitet. Mit über 2.600 Mitarbeitenden prüft die Behörde die Einhaltung des Mindestlohns, die Arbeitszeiterfassung sowie die Erfüllung der Sozialversicherungspflichten. Die verschärften Überprüfungen erfolgen vor dem Hintergrund des seit dem 1. Januar 2025 geltenden gesetzlichen Mindestlohns von 12,82 Euro pro Stunde.

Besonders im Fokus steht die Branche aufgrund ihrer großen Belegschaften und der hohen Fluktuation. Die Prüfer besuchen Betriebe, um Löhne, Arbeitszeiten und die ordnungsgemäße Dokumentation zu überprüfen. Zudem wird kontrolliert, ob Arbeitgeber ihre Sozialabgaben korrekt abführen und Missbrauch bei staatlichen Leistungen verhindern.

Im Rahmen der Kontrollen führt das FKS-Personal Gespräche mit Beschäftigten und sichtet Unternehmensunterlagen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt darauf, sicherzustellen, dass ausländische Arbeitskräfte legal beschäftigt sind und alle Mitarbeitenden gültige Ausweisdokumente vorlegen können, sofern erforderlich. Konkrete Ergebnisse der Überprüfungen wurden bisher nicht bekannt gegeben; eine Pressemitteilung mit den Befunden soll nächste Woche veröffentlicht werden.

Ziel der Maßnahmen ist die Durchsetzung der Arbeitsgesetze und der Schutz der Arbeitnehmerrechte in einem wichtigen Wirtschaftssektor. Bei Verstößen drohen Unternehmen Strafen wegen Lohnunterschreitung, Schwarzarbeit oder Sozialversicherungsbetrugs. Die FKS kündigte an, weitere Details nach Abschluss der Prüfungen zu veröffentlichen.

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