Florian Neuhaus kassiert 100.000-Euro-Strafe und U23-Degradierung bei Borussia Mönchengladbach
Ariane RosenowFlorian Neuhaus kassiert 100.000-Euro-Strafe und U23-Degradierung bei Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach hat Mittelfeldspieler Florian Neuhaus mit einer Strafe von rund 100.000 Euro belegt und ihn vorübergehend in die U23-Mannschaft versetzt. Die disziplinarische Maßnahme folgt auf sarkastische Äußerungen, die er über den ehemaligen Sportdirektor Roland Virkus gemacht hatte. Trotz des Rückschlags bleibt Neuhaus dem Verein verbunden – sein Vertrag läuft noch bis 2027.
Der Streit begann, als Neuhaus Virkus, der den Klub Anfang dieses Jahres verlassen hatte, öffentlich verspottete. Später bezeichnete er seine Kommentare als "Fehler" und akzeptierte die Strafe ohne Widerspruch. Statt einen Wechsel zu erzwingen, entschied sich der 27-Jährige zum Bleiben und nannte einen möglichen Abgang "Davonlaufen".
Während seiner Zeit bei der U23 sieht Neuhaus die Degradierung als Gelegenheit zur Reflexion und Verbesserung. Mittlerweile hat er betont, aus dem Vorfall zu lernen und sich auf seine Zukunft im Borussia-Park zu konzentrieren. Derweil hat der Verein unter neuer Führung einen Neuanfang gewagt und Rouven Schröder als Sportdirektor verpflichtet. Der 50-Jährige, zuvor bei Schalke und Leipzig tätig, ist nun für Transfers und Kaderfragen zuständig.
Neuhaus hat erneut seinen Willen bekundet, nach vorne zu blicken. Trotz Transfergerüchten bleibt er Teil der langfristigen Planung der Profimannschaft.
Die Geldstrafe und die vorübergehende Versetzung markieren einen Tiefpunkt in Neuhaus’ Karriere bei Gladbach. Doch mit einem Vertrag bis 2027 will er nun unter der neuen Vereinsführung seinen Stand wieder aufbauen. Die nächsten Schritte des Mittelfeldspielers werden zeigen, ob er seinen Platz im Kader der ersten Mannschaft zurückerobert.
