Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationsmotor für Luftfahrt und Arbeitsplätze
Uta PatbergFlughafen Mönchengladbach wird zum Innovationsmotor für Luftfahrt und Arbeitsplätze
Eine Delegation besuchte kürzlich den Flughafen Mönchengladbach, um sich über die neuesten Entwicklungen und zukünftigen Pläne des Standorts zu informieren. Der Besuch unterstrich die Wandlung des Flughafens zu einem zentralen Luftfahrtstandort, an dem mittlerweile 47 Unternehmen mit 829 Beschäftigten ansässig sind. Vertreter lobten die Rolle des Flughafens als Treiber für Innovation und Arbeitsplatzwachstum in der Region.
Die Gruppe begann mit einem Treffen bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS), dem größten Arbeitgeber am Flughafen. RAS präsentierte seine Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten und verdeutlichte damit die zentrale Bedeutung des Unternehmens für die lokale Luftfahrtbranche.
Anschließend besuchte die Delegation The Exploration Company, ehemals Thrustworks GmbH. Dort informierten sie sich über die Arbeit des Unternehmens im Bereich der additiven Fertigung, insbesondere bei Hochleistungsmetalllegierungen für die Luft- und Raumfahrt sowie Hochtechnologie-Anwendungen. Seit der Übernahme im Jahr 2023 hat das Unternehmen seinen Fokus auf die Erweiterung seiner Expertise in diesem Bereich gelegt.
Beide Unternehmen wurden als herausragende Beispiele für den technologischen Schwerpunkt und die Innovationskraft des Flughafens genannt. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer des Flughafens Mönchengladbach (MGL), betonte die strategisch günstige Lage und das starke Innovationsprofil des Standorts. Andreas Ungar, ebenfalls von MGL, verwies darauf, dass der Flughafen nicht nur qualifizierte Arbeitsplätze schaffe, sondern aktiv die Zukunft der Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen mitgestalte.
Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den Flughafen Mönchengladbach als ideales Umfeld für die Weiterentwicklung der Luftfahrtbranche. Er nannte ihn ein "Zukunftslabor" der Branche und verwies auf das rasante Wachstum – die Beschäftigtenzahl ist seit 2018 um etwa 43 Prozent gestiegen. Der Flughafen verzeichnet jährlich über 40.000 Flugbewegungen, beherbergt sechs Flugschulen und betreibt elf Simulatoren.
Der Besuch machte die wachsende Bedeutung des Flughafens Mönchengladbach in den Bereichen Luftfahrt und Allgemeine Luftfahrt deutlich. Mit steigenden Beschäftigtenzahlen, innovativen Unternehmen und starker regionaler Unterstützung festigt der Standort weiterhin seine Position als wichtiger Industrieknotenpunkt. Vertreter bestätigten, die Dynamik in den kommenden Jahren weiter vorantreiben zu wollen.
