Ford startet drastischen Stellenabbau in Köln – 3.500 Jobs betroffen
Edeltrud WagnerFord startet drastischen Stellenabbau in Köln – 3.500 Jobs betroffen
Ford beschleunigt Stellenabbau in Kölner Werken – Freitagsbeginn für Entlassungen
Die ursprünglich bis Ende 2027 geplanten Stellenabbaumaßnahmen von Ford werden nun schneller umgesetzt. Ursprünglich waren 2.770 Stellen betroffen, jetzt sind es rund 3.500. Der Stellenabbau betrifft nahezu alle Bereiche, darunter auch die Fahrzeugmontage, wo eine gesamte Schicht entfällt. Künftig werden die Autos nur noch in einer statt in zwei Schichten gefertigt.
Um den Mitarbeitern zu helfen, veranstaltet Ford Jobmessen, die den Wechsel in andere Branchen erleichtern sollen. Großzügige Abfindungsregelungen wurden vereinbart – langjährige Mitarbeiter können Zahlungen von über 100.000 Euro erhalten. Das Unternehmen zieht die Maßnahmen schneller durch als zunächst geplant und hat den Zeitplan von 2027 auf dieses Jahr vorgezogen. Ab Freitag haben die Mitarbeiter drei Monate Zeit, sich für einen freiwilligen Austritt zu entscheiden, bevor die zwangsweisen Entlassungen greifen. Ford begründet die Schritte mit der Notwendigkeit, die Abläufe zu straffen und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt zu sichern.
Durch die Kürzungen verringert sich die Belegschaft in Köln um etwa 3.500 Stellen. Abfindungspakete und Jobmessen sollen den Übergang für die ausscheidenden Mitarbeiter erleichtern. Die Produktion läuft künftig mit nur noch einer Schicht – eine deutliche Veränderung im Betriebsablauf des Werks.
