Friedensdialog in Münster: Wie Versöhnung nach Kriegen gelingen kann
Edeltrud WagnerFriedensdialog in Münster: Wie Versöhnung nach Kriegen gelingen kann
Am 23. Oktober findet im Erbdrostenhof in Münster eine weitere Veranstaltung der Reihe „Dialoge für den Frieden“ statt. Die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“ ist öffentlich und kostenfrei zugänglich. Prominente Stimmen aus den Bereichen Menschenrechte und Religionswissenschaft kommen zu Wort. Schirmherr des Abends ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.
Der Ökumenische Friedensdialog ist eine jährliche Gemeinschaftsveranstaltung der Städte Münster und Osnabrück. In diesem Jahr diskutieren Expertinnen und Experten, wie Gesellschaften nach Konflikten Heilung finden. Zu Gast sind unter anderem Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, sowie Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw.
Auch Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz beteiligen sich am Austausch. Durch den Abend führt Dr. Jörg Luer als Moderator. Die Reihe „Dialoge für den Frieden“ wird von der Stadt Münster organisiert und zielt darauf ab, durch offenen Dialog das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Perspektiven auf Versöhnung von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und religiösen Führungspersönlichkeiten zu hören. Der Eintritt ist frei; erwartet wird eine strukturierte Diskussion über die Herausforderungen der Nachkriegsbewältigung. Der Abend beginnt im Erbdrostenhof – die Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Lewe unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die lokale Gemeinschaft.






