Fürth plant Ampelfiguren mit Waltraud und Mariechen für mehr lokalen Charme
Ariane RosenowFürth plant Ampelfiguren mit Waltraud und Mariechen für mehr lokalen Charme
Vorschlag für Ampelfiguren mit Waltraud und Mariechen in Fürth stößt auf Zustimmung
Ein Antrag, die klassischen Fußgängerampeln am Comödiplatz in Fürth durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen, findet zunehmend Unterstützung. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll das Theater Comödie würdigen sowie das Viertel attraktiver gestalten. Volker Heißmann, der Schöpfer der beliebten Figuren, begrüßt den Vorschlag mit Begeisterung.
Heißmann stellt sich eine grüne Mariechen- und eine rote Waltraud-Figur vor – beide mit dem typischen Fürther Kleeblattmuster verziert. Er ist überzeugt, dass das verspielte Design Besucher des Fürther Festes und des Comödie-Theaters begeistern würde.
Der Vorschlag wurde zunächst im Verkehrsausschuss der Stadt beraten, wo rechtliche und sicherheitstechnische Bedenken geäußert wurden. Zwar erlauben Bundesvorschriften kreative Ampelgestaltungen, doch bleibt die Haftungsfrage ein zentraler Punkt. Der Ältestenrat der Stadt wird die Pläne im Herbst offiziell erörtern; eine endgültige Entscheidung wird für später im Jahr erwartet.
Andere deutsche Städte haben bereits individuelle Ampelfiguren eingeführt, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen. Dieses Vorbild deutet darauf hin, dass der Fürther Vorschlag umsetzbar wäre – vorausgesetzt, er wird sorgfältig geplant.
Ziel der Initiative ist es, den Charme des Comödiplatzes zu steigern und die lokale Kultur zu ehren. Bei einer Genehmigung könnten die neuen Figuren noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Die endgültige Entscheidung hängt davon ab, ob die rechtlichen und sicherheitstechnischen Fragen in den Herbstberatungen geklärt werden können.






