Gary Lineker wechselt zu Netflix und moderiert WM-Show aus New York
Gary Lineker wird seine WM-Sendung diesen Sommer aus New York moderieren. Die tägliche Show, die auf Netflix gestreamt wird, markiert einen Bruch mit seiner langjährigen Rolle bei der BBC. Sein Abschied folgte einem öffentlichen Streit mit dem Sender im vergangenen Jahr.
Lineker äußerte zudem die Vermutung, José Mourinho könnte zu Real Madrid zurückkehren. Der spanische Klub steht in dieser Saison in der Kritik, nachdem unter dem aktuellen Trainer Álvaro Arbeloa kein einziger Titel gewonnen wurde.
Lineker verließ die BBC im Mai 2023, nachdem der Sender ihn wegen eines Instagram-Posts über Zionismus suspendiert hatte. Der Konflikt führte zur endgültigen Trennung und beendete damit seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Sender.
In diesem Sommer wird die BBC keine Experten nach Nordamerika entsenden, bevor das WM-Viertelfinale beginnt. Um Kosten zu sparen, wird das Team stattdessen von seinem Hauptsitz in Salford aus arbeiten und nicht, wie sonst üblich, in den USA vor Ort sein. Lineker hat die geplante Berichterstattung der BBC bereits kritisiert.
Seine neue Sendung The Rest is Football wird exklusiv auf Netflix zu sehen sein. Das im Podcast-Stil gestaltete Programm wird täglich während des gesamten Turniers ausgestrahlt – mit Lineker in New York und nicht, wie sonst, in Manchester.
In einem aktuellen Interview gab Lineker zu, dass er seit über zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu José Mourinho habe, ohne jedoch Gründe dafür zu nennen. Dennoch hält er es für möglich, dass Mourinho das Traineramt bei Real Madrid übernehmen könnte. Der aktuelle Coach Arbeloa gerät zunehmend unter Druck, nachdem die Saison ohne Titelgewinn blieb.
Linekers Wechsel zu Netflix bestätigt seinen endgültigen Bruch mit der BBC nach dem Eklat des vergangenen Jahres. Seine tägliche WM-Sendung bietet eine Alternative zur reduzierten Berichterstattung des öffentlichen Rundfunks.
Unterdessen hält die Spekulation über Mourinhos Zukunft bei Real Madrid an. Die enttäuschende Saison ohne Titel hat Arbeloas Position unsicher gemacht.






