Gefälschte Pässe am Flughafen Düsseldorf: Mann mit zwei ghanaischen Dokumenten festgenommen
Ariane RosenowGefälschte Pässe am Flughafen Düsseldorf: Mann mit zwei ghanaischen Dokumenten festgenommen
Die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf hat einen Fall von Reisedokumentenfälschung aufgedeckt. Bei einer Routinekontrolle stellten Beamte fest, dass ein 38-jähriger Mann zwei gefälschte ghanaische Pässe bei sich trug. Der Vorfall führte zu seiner Festnahme und der Einleitung eines Strafverfahrens.
Die Entdeckung erfolgte, als der Mann sich auf einen Flug von Barcelona vorbereitete. Den Beamten fielen Unstimmigkeiten in seinen Unterlagen auf: Er besaß zwei manipulierte ghanaische Pässe, bei denen die Fotoseiten ausgetauscht worden waren. Dennoch verfügte er über eine echte spanische Aufenthaltserlaubnis.
Die spanischen Behörden bestätigten später seine wahre Identität. Nach den Ermittlungen wurde der Verdächtige vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden Abschiebeverfahren eingeleitet. Als Konsequenz erhielt er ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Grenzbehörden, Dokumentenfälschungen zu erkennen und zu verhindern.
Die Identität des Beschuldigten bleibt in den öffentlichen Unterlagen ungenannt. Seine Festnahme erfolgte nach der Beschlagnahmung der gefälschten Reisedokumente am Flughafen Frankfurt. Das vierjährige Einreiseverbot und der Abschiebebeschluss bilden den Abschluss der Ermittlungen.
