27 June 2026, 06:17

Gewalt und Mobbing an Solinger Schulen: CDU fordert dringend Lösungen

Gewalt und Mobbing an Solinger Schulen: CDU will Thema nach den Sommerferien auf die Agenda setzen

Gewalt und Mobbing an Solinger Schulen: CDU fordert dringend Lösungen

Gewalt, Mobbing und soziale Ausgrenzung sind wachsende Probleme an Solingens Schulen. Eine aktuelle Berliner Studie zeigt, dass körperliche Übergriffe und Ausgrenzung zu den größten Sorgen von Schülerinnen und Schülern zählen. Auch Lehrkräfte bewerten diese Herausforderungen als schwerwiegend oder gar gravierend für ihren Schulalltag.

Die örtliche CDU-Fraktion schlägt Alarm angesichts des steigenden Gewaltaufkommens an Solinger Schulen. Sie betont, dass es sich dabei nicht um ein isoliertes Problem handelt, sondern um einen bundesweiten Trend, der lokale Lösungsansätze erfordert. Bereits im April hatte die Partei eine detaillierte Anfrage an die Stadtverwaltung zu Konfliktlösung und Mobbingprävention gerichtet – bisher ohne Antwort.

Die bildungspolitische Sprecherin Simone Lammert bezeichnete die Studienergebnisse als „Weckruf“. Besonders besorgniserregend sei die Lage an Grundschulen. Die CDU unterstreicht die Bedeutung von Schulsozialarbeit bei der Bewältigung dieser Probleme und fordert mehr Landesmittel für deren Ausbau in Nordrhein-Westfalen.

Um gegenzusteuern, will die Fraktion nach den Sommerferien Gespräche im Schulausschuss und im Jugendhilfeausschuss anstoßen. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen für eine bessere Konfliktbewältigung und Mobbingprävention an Solingens Schulen zu entwickeln. Die geplanten Beratungen sollen Unterstützungssysteme stärken und Vorfälle von Gewalt und Ausgrenzung verringern. Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter gelten dabei als unverzichtbar. Die CDU wartet weiterhin auf eine Reaktion der Stadt auf ihre ursprüngliche Anfrage.

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