Gianni Versace: Eine spektakuläre Retrospektive für nur zwei Tage in Paris
Uta PatbergGianni Versace: Eine spektakuläre Retrospektive für nur zwei Tage in Paris
Eine große Gianni-Versace-Retrospektive im Musée Maillol in Paris eröffnet
Im Musée Maillol in Paris hat eine umfassende Retrospektive über Gianni Versace ihre Pforten geöffnet. Die Ausstellung ist die erste Modenschau, die jemals in dem Haus an der Rue de Grenelle stattfindet. Sie beleuchtet die engen Verbindungen des Designers zu Frankreich sowie seinen Einfluss auf die Haute Couture seit seinem Pariser Debüt im Jahr 1989.
Die Schau präsentiert fast 450 Exponate – von ikonischen Outfits und Schmuckstücken über Wohnaccessoires bis hin zu seltenen Videointerviews. Die Kuratoren Karl von der Ahé und Saskia Lubnow haben in Zusammenarbeit mit dem Berliner Studio Dreamrealizer knapp 100 Kleidungsstücke an Mannequins entlang eines nachgebauten Laufstegs arrangiert. Besucher können zudem bisher unveröffentlichte Fotografien sowie eine lebensgroße Rekonstruktion von Versaces Mailänder Atelier bewundern.
Ein markantes Fehlen ist das berühmte „Sicherheitsnadel-Kleid“ von 1994, das Elizabeth Hurley trug. Stattdessen zeigt ein Bildschirm den französischen Wikipedia-Eintrag des fehlenden Stücks. Die Retrospektive unterstreicht Versaces Beziehung zu Paris, wo er vor über drei Jahrzehnten im Hotel Ritz erstmals Haute Couture präsentierte.
Die Ausstellung ist nur zwei Tage lang zu sehen: Sie öffnet am Freitag, dem 5. September 2023, für die Öffentlichkeit und endet bereits am 6. September.
Die Retrospektive des Musée Maillol gewährt einen seltenen Einblick in Versaces kreative Welt. Mit fast 450 Artefakten und einem Fokus auf seine französischen Einflüsse bietet die Schau einen detaillierten Blick auf sein Erbe. Die kurze Laufzeit bedeutet jedoch nur ein kleines Zeitfenster, um diese Sammlung der Modegeschichte zu erleben.






