Gladbachs gescheiterte Itakura-Rückkehr: Jetzt zählt nur noch das Leverkusen-Duell
Uta PatbergGladbachs gescheiterte Itakura-Rückkehr: Jetzt zählt nur noch das Leverkusen-Duell
Borussia Mönchengladbach erwog im Wintertransferfenster die Rückkehr von Verteidiger Ko Itakura – doch der Deal scheiterte letztlich an der Umsetzbarkeit. Unterdessen bereitet sich die Mannschaft auf das entscheidende Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen an diesem Wochenende vor.
Itakura hatte Mönchengladbach im Sommer 2023 für 10,5 Millionen Euro in Richtung Ajax Amsterdam verlassen. In drei Jahren mit über 80 Einsätzen war er eine feste Größe in der Abwehr der Fohlen. Bei Ajax kam er in dieser Saison auf 21 Partien (meist in der Startelf), in denen er in 1.624 Spielminuten ein Tor erzielte. Allerdings verpasste der niederländische Klub seit seinem Wechsel jede europäische Wettbewerbsteilnahme.
Die Gladbacher, aktuell auf Platz 12 der Bundesliga, liegen nur drei Punkte über dem Relegationsplatz. Statt Itakura zurückzuholen, verpflichteten sie mit Ko Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco drei Leihspieler. Nun richtet sich der Fokus auf das druckvolle Heimspiel gegen Tabellenführer Leverkusen am Samstag.
Itakuras Vertrag bei Ajax läuft noch bis 2029 – ohne absehbare internationale Wettbewerbe. Mönchengladbach, das auf seine Rückkehr verzichten musste, setzt nun auf die neuen Leihkräfte im Kampf gegen den Abstieg. Das Ergebnis des Wochenendspiels könnte die Weichen für den weiteren Saisonverlauf stellen.
